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Enerige & Management > Unternehmen - Kanadier steigen bei einem Offshore-Windpark von Eon ein
Bild: Fotolia.com, bluedesign
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Kanadier steigen bei einem Offshore-Windpark von Eon ein
Eon hat einen weiteren Investor für den Offshore-Windpark Rampion in Großbritannien gefunden: das kanadische Energieunternehmen Enbridge.
 
Kanadische Energieunternehmen bekommen zunehmend Geschmack an europäischen Offshore-Windparks: Nach dem Einstieg von Northland Power bei dem Gemini-Projekt in den Niederlanden und dem RWE-Vorhaben Nordsee One, beteiligt sich die Enbridge Inc. mit Hauptsitz in Calgary mit 24,9 Prozent am Eon-Vorhaben Rampion vor der Südküste Englands.

Enbridge zählt nach eigenen Angaben zu den führenden nordamerikanischen Energieversorgern und Betreibern des weltweit größten Rohöl-Transportsystems in Kanada und den USA. Rampion ist das erste Offshorewind-Investment von Enbridge. Nach einer früheren Eon-Mitteilung belaufen sich die Investitionskosten für das 400-MW-Projekt, bei dem 116 Windturbinen aus dem Hause MHI Vestas vom Typ V112-3.45 MW zum Einsatz kommen sollen, auf rund 1,9 Mrd. Euro. Eon hält weiterhin mit 50,1 Prozent der Mehrheit, die weiteren 25 Prozent hat die UK Green Investment Bank übernommen.

Rampion ist nicht die erste Zusammenarbeit zwischen Eon und Enbridge. Die Kanadier sind mit jeweils 80 Prozent Mehrheitsgesellschafter der bei US-Windparks Magic Valley in Texas und Wildcat in Indiana mit jeweils 200 MW Leistung, die von Eon gebaut und betrieben werden. Die ersten Windturbinen für Rampion will MHI Vestas im Frühjahr 2017 ausliefern, nach dem bisherigen Zeitplan soll der Windpark bis Ende 2018 vollständig in Betrieb sein.
 

Ralf Köpke
© 2020 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 05.11.2015, 15:02 Uhr

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