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Enerige & Management > Beteiligung - Joint Venture für Brennstoffzellen-Komponenten
Quelle: Shutterstock / fizkes
BETEILIGUNG:
Joint Venture für Brennstoffzellen-Komponenten
Die Automobilzulieferer Schaeffler und Symbio wollen in Zukunft gemeinsam Bipolarplatten für Brennstoffzellen produzieren.
 
Der fränkische Autobilmobilzulieferer Schaeffler ist ein Joint Venture mit Symbio eingegangen. Symbio, eine gemeinsame Tochter des Reifenherstellers Michelin und des Autositzherstellers Fraurecia, ist spezialisiert auf Brennstoffzellentechnik. Das Joint Venture, an dem Schaeffler und Symbio je zu 50 % beteiligt sind, soll Biopolarplatten für solche Zellen produzieren. Die Produktion soll Anfang 2024 starten, der Sitz der Firma soll in Haguenau, Elsass, sein. Wie Schaeffler mitteilt, will man bis zum Jahr 2030 rund 50 Mio. Bipolarplatten fertigen.

Bis die Gründung des Joint Ventures abgeschlossen ist, vergehen voraussichtlich noch einige Monate. Schaeffler rechnet damit, dass „Innoplate“, so der Name, bis Ende des Jahres auf die Beine gestellt sein wird. Rund 120 Beschäftige soll die Neugründung haben.

Auftrag aus der Autoindustrie

„Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff eine entscheidende Rolle für die nachhaltige Mobilität der Zukunft spielen wird“, sagte Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft und die Umstellung auf nachhaltige Energieressourcen werden maßgeblich von der Industrialisierung verlässlicher Lieferketten für die neuen Technologien abhängen.“

Symbio hat dem Vernehmen nach bereits von einem Fahrzeughersteller einen ersten Auftrag für ein Brennstoffzellensystem erhalten. „Metallische Bipolarplatten sind eine strategische Komponente des Brennstoffzellensystems“, erklärt Symbio-Geschäftsführer Philippe Rosier. Innoplate werde dazu beitragen, „eine Serienproduktion zu ermöglichen“.
 

Manfred Fischer
© 2022 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 08.06.2022, 17:08 Uhr

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