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Enerige & Management > Smart Grids - Intelligentes Netz für die Industrie 4.0
Bild: Fotolia.com, Ben Chams
SMART GRIDS:
Intelligentes Netz für die Industrie 4.0
In einem Forschungsprojekt arbeiten 15 Verbundpartner und elf assoziierte Partner daran, die Energiewende in der industriellen Produktion umzusetzen.
 
Das Projekt mit dem Namen DC-Industries hat zum Ziel, die Stromversorgung in der Industrie über intelligente Gleichstromnetze zu analysieren und entsprechend neu auszurichten. Mit Smart Grids soll die industrielle Energieversorgung digitalisiert werden.

„Von der heutigen Art der Energieversorgung muss sich ein gleichstrombasiertes Smart Grid grundsätzlich unterscheiden. Nur so kann es den Ansprüchen nach mehr Energieeffizienz und Energieflexibilität in der industriellen Produktion genügen“, so Gunther Koschnick, Geschäftsführer Automation beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V..

Die Projektpartner versprechen sich von einer intelligenten Netzsteuerung und integrierten Speichern eine flexiblere Energieversorgung, die auf schwankende Netzqualität und Energieangebote reagieren kann. Darüber hinaus ließen sich erneuerbare Energien besser in ein intelligentes Netz einbinden und nutzen. Mit dem Fokus auf Gleichspannung könnten Wandlungsverluste vermieden werden. Koschnick verweist auch auf die einfachere Nutzung und Pufferung von Bremsenergie in Gleichstromnetzen, wodurch Energie eingespart werden könne.

Das Projekt wird mit 6 Mio. Euro im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert. Es wurde von 15 Verbundpartnern gemeinsam mit elf assoziierten Partnern im ZVEI initiiert und wird von Siemens koordiniert. Testanlagen sind unter anderem bei Daimler, der Homag Group und beim Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen KHS geplant.

Die 15 Verbundpartner: Siemens, Bauer Gear Motor, Baumüller, Bosch Rexroth, Daimler, Danfoss, Eaton, KHS, Lenze, LTI Motion, Weidmüller, Fraunhofer IISB, Fraunhofer IPA, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Universität Stuttgart

Die elf assoziierten Partner: ABB Stotz-Kontakt, E-T-A Elektronische Apparate, Harting, Homag Group, Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik, Leoni Special Cables, Phoenix Contact, SEW-PowerSystems, U.I. Lapp, Yaskawa und ZVEI.
 

Fritz Wilhelm
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Dienstag, 16.08.2016, 15:28 Uhr

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