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Enerige & Management > Personalie - Ines-Vorstand konstituiert sich neu
Quelle: Nep0/shutterstock
PERSONALIE:
Ines-Vorstand konstituiert sich neu
Die Initiative Energien Speichern "INES" hat eine neue Führung. In Zukunft will sie sich verstärkt dem Thema Wasserstoff widmen.  
 
Neuer Vorsitzender bei Ines wird Carsten Haack (Trianel Gasspeicher Epe). Sein Stellvertreter ist Peter Schmidt (EWE Gasspeicher). Michael Schmöltzer (Uniper Energy Storage) und Catherine Gras (Storengy Deutschland) vervollständigen den vierköpfigen Vorstand.

Catherine Gras soll vor allem ihre Expertise einbringen, um die Zukunftsfähigkeit von Gasspeichern zu stärken, wie es in einer Mitteilung der Initiative heißt. „Im Energiemix der Zukunft wird Wasserstoff eine bedeutende Rolle spielen. Dieser muss in großen Mengen kurzfristig gespeichert werden können. Ich sehe großes Potenzial darin, bestehende Gasspeicher anzupassen beziehungsweise zu erweitern, um Wasserstoff speichern zu können“, erklärte sie.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Bernd Protze (VNG Gasspeicher) hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zu seiner Entscheidung sagte er: „Die Ines zu gründen und aufzubauen hat mir große Freude bereitet. Mit dem Verband haben wir der Speicherbranche in ihrer Marktrolle eine Identität gegeben, die heute nicht mehr wegzudenken ist. Nach fast acht Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit war für mich aber der Zeitpunkt gekommen, wieder andere Herausforderungen verstärkter anzugehen.“

Carsten Haack: „Ohne Bernd Protze, einer der Gründerväter, würde es Ines in der heutigen Form als starke Stimme der deutschen Gas- und Wasserstoffspeicherwirtschaft nicht geben. Auf dieser Basis möchte ich mich als neuer Vorsitzender darauf fokussieren, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Speicher, egal ob groß oder klein, im Sinne einer optimalen Infrastrukturentwicklung und -nutzung weiter zu verbessern.“

Gas- beziehungsweise Wasserstoffspeicher seien nicht nur dieser Tage besonders gefragt. In einem Energiesystem, das auf sauberen Energien beruhe, würden Speicher auch in Zukunft ein integraler Bestandteil sein. Man wolle mit der neuen Bundesregierung konstruktiv und ergebnisorientiert zusammenarbeiten, betonte Haack. Nicht nur, damit die Branche die erforderliche Transformation bewältigen kann, sondern vor allem auch, um substanzielle Beiträge zur Umsetzung der Energiewende zu leisten. „Der Koalitionsvertrag bietet eine gelungene Basis, um diese Speicherwende einzuleiten.“

Ines ist ein Zusammenschluss von Betreibern deutscher Gas- und Wasserstoffspeicher mit Sitz in Berlin. Mit derzeit 14 Mitgliedern repräsentiert er mehr als 90 Prozent der deutschen Gasspeicherkapazitäten und etwa 25 Prozent aller Gasspeicherkapazitäten in der EU.
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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Dienstag, 18.01.2022, 15:50 Uhr

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