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Energie & Management > Netze - In Ostbayern geht großer Biogasanlagenverbund ans Netz
Bei der feierlichen Inbetriebnahme des Biogasanlagenverbunds Arnschwang. Quelle: Petula Hermansky / Bayernwerk Netz GmbH
Netze

In Ostbayern geht großer Biogasanlagenverbund ans Netz

Die Bayernwerk Netz GmbH hat in Ostbayern ihren bisher größte Biogasanlagenverbund im Netzgebiet errichtet. Das dort erzeugte Biomethan wird ins Gasnetz eingespeist. 
In Arnschwang im bayerischen Landkreis Cham wurde am 26. Januar der bisher größte Biogasanlagenverbund im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH offiziell in Betrieb genommen, teilte das Bayernwerk mit. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern stehen nun vier Anlagen mit unterschiedlichen Aufgaben: In einer Anlage wird Biogas erzeugt, in einer zweiten aufbereitet, in der dritten erfolgt die Einspeisung in das lokale Gasnetz und in der vierten wird bei Bedarf für das übergeordnete Gasnetz rückverdichtet. 

„Über die Gasleitungen wird regional produziertes Biomethan zu den Gemeinden Arnschwang, Furth im Wald und Weiding transportiert“, erklärte Peter Ketterl, Leiter Technik Ostbayern von Bayernwerk Netz. Mit dem Biomethan sollen künftig weit mehr als 10.000 Einwohner versorgt werden. „Auf 25 Mal 16 Metern haben wir die bisher größte und technisch ausgereifteste Biogaseinspeise- und Rückverdichteranlage im Bayernwerk-Netzgebiet gebaut“, ergänzte der technische Anlagenmanager Thomas Schmidt. 

In der Anlage von Xaver Macht, Geschäftsführer der Grüngas GmbH in Arnschwang, sollen laut Auskunft von Bayernwerk Netz in der Anlaufphase etwa 2.000 Normkubikmeter pro Stunde regionales Biogas produziert werden. In der Endausbaustufe sollen es etwa 3.500 m3/h sein.

Dass die Biogasanlage da steht, wo sie steht, hatte auch wirtschaftliche Gründe: „Nahezu direkt vor der Haustür der Grüngas GmbH verlaufen Leitungen aus dem bestehenden Gasverteilnetz, sodass keine aufwändigen Erweiterungen des Gasnetzes erforderlich waren“, erklärte Michael Seifert, Abteilungsleiter Gas Technik bei der Bayernwerk Netz.

Neben der Mitteldruckleitung, die die Ortsnetze Arnschwang, Weiding sowie Furth im Wald über vorhandene Verteilstationen versorgt, kreuzt die Ferngasleitung via Cham Richtung Schwandorf das Grundstück der Grüngas GmbH. Diese Leitung ist auf einen Druck von 70 bar ausgelegt. Sie nimmt das Biogas auf, das vor Ort nicht verbraucht wird, und transportiert die Überschussmengen zu Kundinnen und Kunden in anderen Oberpfälzer Landkreisen.

Der Gasnetzbetreiber Bayernwerk Netz hat in die gesamte Anlage rund elf Millionen Euro investiert. 

Dienstag, 27.01.2026, 11:42 Uhr
Heidi Roider
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Bei der feierlichen Inbetriebnahme des Biogasanlagenverbunds Arnschwang. Quelle: Petula Hermansky / Bayernwerk Netz GmbH
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In Ostbayern geht großer Biogasanlagenverbund ans Netz
Die Bayernwerk Netz GmbH hat in Ostbayern ihren bisher größte Biogasanlagenverbund im Netzgebiet errichtet. Das dort erzeugte Biomethan wird ins Gasnetz eingespeist. 
In Arnschwang im bayerischen Landkreis Cham wurde am 26. Januar der bisher größte Biogasanlagenverbund im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH offiziell in Betrieb genommen, teilte das Bayernwerk mit. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern stehen nun vier Anlagen mit unterschiedlichen Aufgaben: In einer Anlage wird Biogas erzeugt, in einer zweiten aufbereitet, in der dritten erfolgt die Einspeisung in das lokale Gasnetz und in der vierten wird bei Bedarf für das übergeordnete Gasnetz rückverdichtet. 

„Über die Gasleitungen wird regional produziertes Biomethan zu den Gemeinden Arnschwang, Furth im Wald und Weiding transportiert“, erklärte Peter Ketterl, Leiter Technik Ostbayern von Bayernwerk Netz. Mit dem Biomethan sollen künftig weit mehr als 10.000 Einwohner versorgt werden. „Auf 25 Mal 16 Metern haben wir die bisher größte und technisch ausgereifteste Biogaseinspeise- und Rückverdichteranlage im Bayernwerk-Netzgebiet gebaut“, ergänzte der technische Anlagenmanager Thomas Schmidt. 

In der Anlage von Xaver Macht, Geschäftsführer der Grüngas GmbH in Arnschwang, sollen laut Auskunft von Bayernwerk Netz in der Anlaufphase etwa 2.000 Normkubikmeter pro Stunde regionales Biogas produziert werden. In der Endausbaustufe sollen es etwa 3.500 m3/h sein.

Dass die Biogasanlage da steht, wo sie steht, hatte auch wirtschaftliche Gründe: „Nahezu direkt vor der Haustür der Grüngas GmbH verlaufen Leitungen aus dem bestehenden Gasverteilnetz, sodass keine aufwändigen Erweiterungen des Gasnetzes erforderlich waren“, erklärte Michael Seifert, Abteilungsleiter Gas Technik bei der Bayernwerk Netz.

Neben der Mitteldruckleitung, die die Ortsnetze Arnschwang, Weiding sowie Furth im Wald über vorhandene Verteilstationen versorgt, kreuzt die Ferngasleitung via Cham Richtung Schwandorf das Grundstück der Grüngas GmbH. Diese Leitung ist auf einen Druck von 70 bar ausgelegt. Sie nimmt das Biogas auf, das vor Ort nicht verbraucht wird, und transportiert die Überschussmengen zu Kundinnen und Kunden in anderen Oberpfälzer Landkreisen.

Der Gasnetzbetreiber Bayernwerk Netz hat in die gesamte Anlage rund elf Millionen Euro investiert. 

Dienstag, 27.01.2026, 11:42 Uhr
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