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Energie & Management > Beratung - In neun Schritten zur treibhausgasneutralen Verwaltung
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Beratung

In neun Schritten zur treibhausgasneutralen Verwaltung

Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen Leitfaden herausgegeben, wie die Verwaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden ernst machen können mit dem Klimaschutz.
Der Staat und seine Verwaltung hätten eine Vorbildfunktion, um „den Weg in eine treibhausgasneutrale Zukunft zu weisen“, sagt UBA-Präsident Dirk Messner. Das Ziel Deutschlands, bis 2050 klimaneutral zu werden, sei anspruchsvoll und könne durch Vorbilder vorangetrieben werden. Der Bund will seine Verwaltung deshalb schon ab dem Jahr 2030 klimaneutral organisieren. Insgesamt geht es um mehrere tausend Behörden in Deutschland mit mehr vier Millionen Beschäftigten.

Der neue Leitfaden „Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung“ will diese Behörden mit den „organisatorischen, methodischen und praktischen Aspekten des Klimaschutzes vertraut“ machen und „mit vielfältigen Informationen und Hinweisen“ unterstützen. Die guten Tipps könnten aber auch öffentliche Unternehmen und andere Organisationen nutzen. Es gehe darum, dass die öffentliche Hand beim Klimaschutz transparent und glaubwürdig sei.

Um den Leitfaden zu erstellen, hat das UBA nach eigenen Angaben nicht nur den aktuellen Stand der Wissenschaft berücksichtigt, sondern auch die Erfahrungen zahlreicher Verwaltungen ausgewertet. Daraus wurden gute Beispiele aus der Praxis, konkrete Empfehlungen und Checklisten entwickelt. Am Anfang etwa stehe, dass die Aufgaben und Funktionen des Klimaschutzes definiert und die entsprechenden Kompetenzen festgelegt würden. Die Verwaltung müsse festlegen, wer oder welche Abteilung, wofür zuständig sei und welche Mittel im Budget dafür zur Verfügung stünden.

Der Weg in die treibhausgasneutrale Verwaltung, den die Autoren des Leitfadens beschreiben, besteht aus insgesamt neun Etappen, die in dem Leitfaden beschrieben werden. Die Behördenchefs können darin erfahren, wie sie Zuständigkeiten und Handlungsfelder bestimmen können, wie ein System zur Ermittlung und Bilanzierung von Treibhausgasen funktioniert, welche sinnvollen Ziele vorgegeben und welche Maßnahmen ergriffen werden können, wie man ihre Wirksamkeit überprüfen, unvermeidbare Emissionen kompensieren oder die interne und externe Kommunikation gestalten kann.

Im Mittelpunkt stehen dabei Hilfestellungen in den Bereichen Beschaffung, dem Umgang mit den von Behörden genutzten Immobilien, dem Verkehr sowie der verwendeten Informations- und Kommunikationstechnik. Schließlich müssten die Ziele und Maßnahmen kontinuierlich überprüft, weiterentwickelt und angepasst werden.

Der Leitfaden „Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung“ kann als PDF auf der Seite des Umweltbundesamtes heruntergeladen werden.

Freitag, 26.02.2021, 16:20 Uhr
Tom Weingrtner
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In neun Schritten zur treibhausgasneutralen Verwaltung
Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen Leitfaden herausgegeben, wie die Verwaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden ernst machen können mit dem Klimaschutz.
Der Staat und seine Verwaltung hätten eine Vorbildfunktion, um „den Weg in eine treibhausgasneutrale Zukunft zu weisen“, sagt UBA-Präsident Dirk Messner. Das Ziel Deutschlands, bis 2050 klimaneutral zu werden, sei anspruchsvoll und könne durch Vorbilder vorangetrieben werden. Der Bund will seine Verwaltung deshalb schon ab dem Jahr 2030 klimaneutral organisieren. Insgesamt geht es um mehrere tausend Behörden in Deutschland mit mehr vier Millionen Beschäftigten.

Der neue Leitfaden „Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung“ will diese Behörden mit den „organisatorischen, methodischen und praktischen Aspekten des Klimaschutzes vertraut“ machen und „mit vielfältigen Informationen und Hinweisen“ unterstützen. Die guten Tipps könnten aber auch öffentliche Unternehmen und andere Organisationen nutzen. Es gehe darum, dass die öffentliche Hand beim Klimaschutz transparent und glaubwürdig sei.

Um den Leitfaden zu erstellen, hat das UBA nach eigenen Angaben nicht nur den aktuellen Stand der Wissenschaft berücksichtigt, sondern auch die Erfahrungen zahlreicher Verwaltungen ausgewertet. Daraus wurden gute Beispiele aus der Praxis, konkrete Empfehlungen und Checklisten entwickelt. Am Anfang etwa stehe, dass die Aufgaben und Funktionen des Klimaschutzes definiert und die entsprechenden Kompetenzen festgelegt würden. Die Verwaltung müsse festlegen, wer oder welche Abteilung, wofür zuständig sei und welche Mittel im Budget dafür zur Verfügung stünden.

Der Weg in die treibhausgasneutrale Verwaltung, den die Autoren des Leitfadens beschreiben, besteht aus insgesamt neun Etappen, die in dem Leitfaden beschrieben werden. Die Behördenchefs können darin erfahren, wie sie Zuständigkeiten und Handlungsfelder bestimmen können, wie ein System zur Ermittlung und Bilanzierung von Treibhausgasen funktioniert, welche sinnvollen Ziele vorgegeben und welche Maßnahmen ergriffen werden können, wie man ihre Wirksamkeit überprüfen, unvermeidbare Emissionen kompensieren oder die interne und externe Kommunikation gestalten kann.

Im Mittelpunkt stehen dabei Hilfestellungen in den Bereichen Beschaffung, dem Umgang mit den von Behörden genutzten Immobilien, dem Verkehr sowie der verwendeten Informations- und Kommunikationstechnik. Schließlich müssten die Ziele und Maßnahmen kontinuierlich überprüft, weiterentwickelt und angepasst werden.

Der Leitfaden „Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung“ kann als PDF auf der Seite des Umweltbundesamtes heruntergeladen werden.

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