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Enerige & Management > F&E - Iberdrola stärkt F&E
Quelle: Fotolia / alphaspirit
F&E:
Iberdrola stärkt F&E
Mehr als 2 Milliarden Euro hat Iberdrola nach eigenen Angaben in den letzten zehn Jahren in Forschung und Entwicklung investiert. Bis 2030 soll der Betrag verdoppelt werden.
 
Laut einer Mitteilung des spanischen Energiekonzerns plant Iberdrola, in den nächsten acht Jahren mehr als 4 Milliarden Euro in die Bereiche Innovation, Entwicklung und Forschung zu investieren. Vor allem Erneuerbare-Energie-Projekte, Smart-Grid-Projekte und Vorhaben zur Erzeugung grünen Wasserstoffs sollen von den zusätzlichen finanziellen Ressourcen profitieren. Darüber hinaus sollen die Mittel in die digitale Transformation und den Vertrieb fließen. Neben dem Klimaschutz stünden dabei auch die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung der Arbeitsplätze im Fokus.

Von allen privaten Energieversorgern weltweit hat Iberdrola nach eigenen Angaben die höchsten Investitionen in Forschung und Entwicklung. Allein im Jahr 2021 habe der Konzern 337,5 Millionen Euro in F&E investiert, was einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Jahr entspreche, heißt es in einer Mitteilung. Die Zahl der Innovationsprojekte im Jahr 2021 beziffert der Konzern mit 250. Im Jahr 2025 sollen sich die Investitionen auf 420 Millionen Euro belaufen. Im Zieljahr 2030 sollen es 550 Millionen sein. Um die Transformation des Energiesektors voranzutreiben, hat Iberdrola den Global Smart Grids Innovation Hub im Herbst 2021 ins Leben gerufen. Dieser hat dem Unternehmen zufolge mittlerweile 120 Innovationsprojekte identifiziert, hinter denen ein finanzielles Volumen von insgesamt 130 Millionen Euro steht. Dabei gehe es in erster Linie um die Integration der Erneuerbaren und der E-Mobilität sowie der Energiespeicherung.

Iberdrola unterhält in Madrid einen eigenen Innovation and Training Campus, in dem jährlich 13.000 Menschen ausgebildet werden. Darüber hinaus unterstützt der Konzern im Rahmen seines globalen Start-up-Programms „Perseo“ junge Firmen. Bisher seien rund 100 Millionen Euro an die Gründer geflossen. Das aktuelle Portfolio umfasst laut Iberdrola acht Firmen.

Im Rahmen des Start-up-Programms ist der Risikokapitalfonds „Andromenda“ entstanden, der mit 300 Millionen Euro ausgestattet ist und von Nortia Capital und Seaya Ventures mitgetragen wird.
 
 

Fritz Wilhelm
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