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Enerige & Management > IT - HGÜ-Technik geht in die Cloud
Bild: Shutterstock, Jirsak
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HGÜ-Technik geht in die Cloud
Siemens Energy hat auf der Hannover Messe die nach Unternehmsangaben ersten Hochspannungsübertragungsanlagen mit integrierter Cloud-Anbindung vorgestellt.
 
Die zunächst für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssysteme (HGÜ) verfügbare Lösung namens "SensSolution" ermögliche eine sichere Übertragung von Betriebsdaten in die Cloud. Die HGÜ-Systeme könnten dadurch in Echtzeit überwacht werden, wodurch sich der Anlagenbetrieb optimieren lässt, heißt es in einer Mitteilung. 

Sens-Solution überträgt dabei alle im Umspannwerk verfügbaren Betriebsdaten an eine cloudbasierte Plattform. Über diese haben die Betreiber Zugriff auf verschiedene webbasierte Anwendungen und Dashboards, die einen durchgängigen Überblick über den aktuellen Anlagenstatus verschaffen.

Mithilfe von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werden die Betriebsdaten bei der Übertragung von der Anlage zur Cloud über ein hochsicheres Gateway geschützt. Eine unidirektionale Datenübertragung mit einer kompletten physikalische Trennung gewährleistet, dass Daten nur in eine Richtung fließen können und die HGÜ-Leittechnik damit zu keinem Zeitpunkt von außen angreifbar ist.

"SensSolution war der konsequente nächste Schritt auf unserem Weg, auch im Energieübertragungsbereich das volle Potenzial der Digitalisierung nutzbar zu machen", sagte Beatrix Natter, Executive Vice President Transmission bei Siemens Energy.

Zugleich erweitert Siemens Energy sein digitales Stromübertragungsportfolio um Transformatoren und Schaltanlagen mit integrierter Edge-Computing-Technologie. Die unter den Markennamen Edgegear und Edgeformer erhältlichen Produkte sollen neue Möglichkeiten bieten, Geräte direkt innerhalb des Umspannwerks zu vernetzen. 

Bei der Edge-Computing-Technologie sorgen stärkere Rechenkapazitäten vor Ort für zügigere Informationsverarbeitung und Redundanz durch eine dezentrale Datenspeicherung.
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 14.04.2021, 13:57 Uhr

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