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Enerige & Management > IT - Hamburger Lorawan bindet 10.000 Sensoren ein
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Hamburger Lorawan bindet 10.000 Sensoren ein
Das schmalbandige Funknetz Lorawan verbindet in Hamburg mittlerweile mehr als 10.000 Endgeräte, so der Netzbetreiber Stromnetz Hamburg.
 
Auf der Lorawan-Plattform von Stromnetz Hamburg, dem "ELEMENT IoT", sind über 10.000 Sensoren installiert. Die für den Datentransport erforderliche Infrastruktur wird dabei durch mehr als 60 Gateways in Hamburg realisiert, die zu einer Netzverfügbarkeit von über 98 % führen, teilte das Unternehmen am 10. August mit.

Die Gateways sind überwiegend auf Gebäuden oder Anlagen von Stromnetz Hamburg installiert worden, aber auch bei zentralen Partnern wie Hamburg Wasser oder Gasnetz Hamburg. Insgesamt sind am Aufbau des Netzes acht Partner beteiligt, neben den genannten sind das Schulbau Hamburg, Hamburg Verkehrsanlagen, Stadtreinigung Hamburg, Hamburger Hochbahn und Hamburg Energie. Die Besonderheit dabei: Trotz des gemeinsamen Netzes kann jeder Partner seine spezifischen Daten eigenständig übertragen. 

Die Hälfte der bislang installierten rund 10.000 Sensoren wird für Aktivitäten im Bereich Multi Metering (Auslesen von verschiedenen Energiemedien aus der Ferne) und für den Einsatz im Bereich Ladeinfrastruktur für Elektromobilität (Parksensorik) eingesetzt. Die andere Hälfte wird von Hamburg Wasser mit 2.500 Schachtwasserzählern definiert. Gasnetz Hamburg setzt die Technologie für Gasdruckregelanlagen und für das Energiemanagementportal ein. 

 

Thomas Volk, Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg GmbH: „Diese und viele weitere Anwendungsfälle befinden sich seit Start des Lorawan-Kooperationsprojekts in 2019 in Pilot- oder Rollout-Phasen.“ Für 2022 liefen die Vorbereitungen, um in die Nutzungsphasen zu schwenken. „Wir verzeichnen großes Interesse von allen Seiten und erhalten zahlreiche Anfragen von Unternehmen, die ebenfalls Nutzer sein möchten.“

Lorawan (Long Range Wide Area Network) ist eine frei verfügbare Funktechnik, die eine Übertragung von Messwerten über weite Strecken und von schwer zugänglichen Orten ermöglicht. Für die Übertragung werden nur sehr geringe Energiemengen benötigt.

 

Peter Koller
Redakteur
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Dienstag, 10.08.2021, 11:14 Uhr

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