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Enerige & Management > Wärme - Hamburger Fernwärme wird effizienter
Bild: Detlef, Fotolia.com
WÄRME:
Hamburger Fernwärme wird effizienter
Fernwärme der Wärme Hamburg wird noch umweltfreundlicher: Durch die künftige Ablösung des Heizkraftwerks Wedel durch den Energiepark Hafen soll sich die Energieeffizienz verbessern.
 

Der Primärenergiefaktor (PEF), der den ressourcenschonenden Umgang mit Energie misst, hat sich für Wärme Hamburg im Rahmen einer Neuzertifizierung von 0,57 auf 0,36 verbessert, teilte das Unternehmen mit. Das jüngste Zertifikat wurde ausgestellt von BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH.

Dahinter steht der Plan der Wärme Hamburg, in einem ersten Schritt bis 2025 das Kohlekraftwerk in Wedel durch einen Mix aus Industrieabwärme, einer Großwärmepumpe sowie Wärme aus Müllverwertung zu ersetzen. Der Energiepark Hafen verfügt außerdem über ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, das die ganzjährige Nutzung der klimaneutralen Wärmequellen ermöglicht und die erforderliche Restwärme bereitstellt. Bis spätestens 2030 soll die Wärmeerzeugung aus Kohle der Vergangenheit angehören.

Laut Christian Heine, kaufmännischer Geschäftsführer der Wärme Hamburg, wolle man dazu beitragen, den Anteil der Fernwärme in Hamburg von heute 25 % auf 35 % in 2030 zu erhöhen. Im Vergleich zu effizienten Fernwärmelösungen kommen Gas- und Ölzentralheizungen selbst bei der Nutzung von Brennwerttechnik in der Regel nur auf einen Primärenergiefaktor von 1,15.
 

So soll das Fernwärmesystem Hamburgs 2025 aussehen
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Grafik: Wärme Hamburg

 

 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 22.04.2020, 14:27 Uhr

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