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Enerige & Management > Mobilität - Hamburg startet Deutschlands erste Plattform für vernetzte Angebote
Bild: Fotolia.com, lassedesignen
MOBILITÄT:
Hamburg startet Deutschlands erste Plattform für vernetzte Angebote
In Kooperation mit Wunder Mobility startet die Hansestadt das bundesweit erste Projekt zur umfassenden digitalen Dokumentation, Analyse und Planung neuer Mobilitätsdienstleistungen.
 

Ziel der Plattform sei es, ein tiefergehendes Verständnis für das Zusammenspiel neuer Mobilitätsangebote und der bestehenden Verkehrsinfrastruktur zu gewinnen. Das Mobility-Tech Unternehmen aus Hamburg will - basierend auf den Erkenntnissen - Lösungen für eine grünere und effizientere Mobilität in der Stadt entwickeln. Den Auftakt für das Projekt macht die Dokumentation und Analyse der Nutzung von elektrischen Tretrollern. Seit Juli 2019 bieten vier Anbieter jeweils bis zu 800 Leih-Roller in Hamburg an.

Stadt und Anbieter hatten sich auf gemeinsame Spielregeln für deren Bereitstellung verständigt. Im Rahmen dieser Übereinkunft werden der Stadt von den Betreibern detaillierte Informationen zur Nutzung ihrer Fahrzeuge übermittelt. Wunder Mobility liefert die Technologie für die Softwarelösung zur Aufbereitung, Auswertung und Visualisierung der Informationen. Die neu geschaffene Plattform werde den verantwortlichen Stellen in Stadt- und Verkehrsplanung relevante Informationen zur Nutzung der neuen Dienste jederzeit aktuell zugänglich machen. So könne die Stadt mithilfe der Plattform neue Angebote sinnvoll in ihre Mobilitätskonzepte integrieren sowie Entscheidungen zum Um- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf Grundlage valider Daten treffen.

Nachhaltiger und flexibler Verkehr für Hamburg

Das helfe, mögliche Probleme zu identifizieren, praktikable Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen und durch umweltfreundliche Mobilitätslösungen die Lebensqualität in Hamburg weiter zu erhöhen. „Die Stadt Hamburg ist entschlossen, europaweit Maßstäbe für nachhaltige Mobilitätskonzepte zu setzen. Die Kooperation mit Wunder Mobility gibt uns hierbei die Möglichkeit, genauer zu verstehen, welche Anforderungen die neue Mobilität an uns als Stadt stellt und welche Maßnahmen zu treffen sind, um ein effizientes Zusammenspiel der unterschiedlichen Mobilitätsdienste zu gewährleisten”, sagte Senator Michael Westhagemann.

Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility, ergänzte: „Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Mobilität ein Gemeinschaftsprojekt ist. Die Vernetzung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Partner spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die neue Plattform wird daher in Zukunft die Möglichkeit bieten, neben E-Tretrollern auch andere Mobilitätsdienstleistungen wie Car-, Roller-, Fahrrad- und Ridesharing-Dienste zu erfassen. Die Kooperation mit der Stadt gibt uns allen die Möglichkeit, Mobilität ganzheitlich zu begreifen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.”

 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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Freitag, 23.08.2019, 13:21 Uhr

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