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Bild: Fotolia, tomas
GASNETZ:
Grünes Licht für Gasleitung nach Wolfsburg
Das Genehmigungsverfahren für den über 30 Kilometer langen Teilabschnitt der Gasleitung Walle−Wolfsburg ist abgeschlossen. Die Behörde hat den Bau der Gasleitung genehmigt.
 
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat grünes Licht für das Gasinfrastrukturprojekt in Niedersachsen gegeben. Dies gab der Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie in einer Mitteilung vom 15. Februar bekannt. Der nun erteilte Planfeststellungsbeschluss ist die Genehmigung für den Bau der Leitung. Er enthält die genaue Festlegung des endgültigen Trassenverlaufs sowie aller Auflagen, die beim Bau zu beachten sind. Dei Gasleitung verläuft von der Station Walle auf dem Gebiet der Stadt Braunschweig zum Volkswagen-Werksgelände in Wolfsburg.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Behörde bereits den nördlichen Teil der 33 Kilometer langen Leitungstrasse im Bereich des Werksgeländes des Autobauers genehmigt. Mit der jetzt vorliegenden zweiten Genehmigung beginnen, wie Gasunie mitteilt, an verschiedenen Stellen im Bautrassenverlauf unverzüglich die bauvorbereitenden Arbeiten. 

Jens Schumann, Geschäftsführer der Gasunie Deutschland, sieht die Genehmigung als "wichtigen Meilenstein für den Ausbau unserer Infrastruktur". Mit der Leitung würden zwei hochmoderne Gaskraftwerke − Ersatz für einstige Steinkohlekraftwerke − beliefert, die künftig das Volkswagen-Werk und die Stadt Wolfsburg mit Energie versorgen. Die Umstellung von Kohle auf Gas vermindere laut Schumann den jährlichen CO2-Ausstoß um rund 1,5 Millionen Tonnen und sei daher ein "wichtiger Beitrag für einen nachhaltigen Industriestandort Niedersachen".

Die von Gasunie geplante Leitungstrasse verläuft zum größten Teil parallel zu einer bereits bestehenden Pipeline. Wie das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr mitteilte, hat die neue Leitung einen maximalen Betriebsdruck von 84 bar und einen Durchmesser von 400 Millimetern. Die Baukosten belaufen sich auf einen "mittleren zweistelligen Millionenbetrag". 
 

Davina Spohn
Redakteurin
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Dienstag, 16.02.2021, 09:01 Uhr

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