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Energie & Management > Personalie - Gleichstrom-Stiftung mit Wechsel an der Spitze
Der neue Präsident der Gleichstrom-Stiftung: Vincenzo Salmeri. Quelle: Stiftung Current OS
Personalie

Gleichstrom-Stiftung mit Wechsel an der Spitze

Die Gleichstrom-Stiftung „Current/OS“ hat einen neuen Präsidenten. Vincenzo Salmeri steht nun an der Spitze der gemeinnützigen Organisation.
Der neue Präsident von „Current/OS“ kommt aus Italien. Vincenzo Salmeri führt nun die gemeinnützige Stiftung, die sich weltweit für den Durchbruch von Gleichstrom-Mikronetzen engagiert.

Salmeri folgt auf den Franzosen Yannick Neyret. Beide Manager haben gemeinsam, dass sie führende Positionen bei Schneider Electric SE bekleideten oder – im Falle Salmeris – dies weiterhin tun. Der Pariser Elektrotechnik-Konzern hat seine Hauptgeschäftsfelder in der elektrischen Energieverteilung und der industriellen Automation.

Current OS steht für strombetriebenes System (Current-Operated System) und setzt sich im Namen der angeschlossenen Unternehmen dafür ein, Gleichstrom (Direct Current, DC) eine größere Bedeutung im System der Stromverteilung zukommen zu lassen. Zu den Großunternehmen im Netzwerk zählen neben Schneider Electric die Techkonzerne Siemens, ABB oder Toshiba. Die Stiftung hat ihren Sitz in Amsterdam.

Mit Salmeri an der Spitze trete die Stiftung in eine neue Phase ein, heißt es in einer Mitteilung. Der Verbund wolle an einem entscheidenden Zeitpunkt der Energiewende die sichere, skalierbare und systemübergreifende Einführung von Gleichstrom beschleunigen.

Ziel ist der Ausbau von Gleichstrom-Mikronetzen. Deren Vorteile liegen laut Current OS in geringeren Kosten und Verlusten bei der Energieumwandlung sowie in einer höheren Effizienz im Vergleich zu gängigen Wechselstrom-Netzen. Auch lieferten die DC-Netze bei Ausfall im Hauptnetz verlässlich Strom für kritische Anwendungen.

Da die Umwandlung der Spannung wegfällt, seien weniger mechanische Komponenten in elektrischen Geräten erforderlich. Dies führe zu geringeren Wartungskosten und einer längeren Lebensdauer. Schließlich lasse sich die Ökoenergie aus Erneuerbaren-Anlagen wie Solarmodulen und Windkraftanlagen einfach integrieren, weil sie naturgemäß Gleichstrom erzeugen.

Mittwoch, 1.07.2026, 10:36 Uhr
Volker Stephan
Energie & Management > Personalie - Gleichstrom-Stiftung mit Wechsel an der Spitze
Der neue Präsident der Gleichstrom-Stiftung: Vincenzo Salmeri. Quelle: Stiftung Current OS
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Gleichstrom-Stiftung mit Wechsel an der Spitze
Die Gleichstrom-Stiftung „Current/OS“ hat einen neuen Präsidenten. Vincenzo Salmeri steht nun an der Spitze der gemeinnützigen Organisation.
Der neue Präsident von „Current/OS“ kommt aus Italien. Vincenzo Salmeri führt nun die gemeinnützige Stiftung, die sich weltweit für den Durchbruch von Gleichstrom-Mikronetzen engagiert.

Salmeri folgt auf den Franzosen Yannick Neyret. Beide Manager haben gemeinsam, dass sie führende Positionen bei Schneider Electric SE bekleideten oder – im Falle Salmeris – dies weiterhin tun. Der Pariser Elektrotechnik-Konzern hat seine Hauptgeschäftsfelder in der elektrischen Energieverteilung und der industriellen Automation.

Current OS steht für strombetriebenes System (Current-Operated System) und setzt sich im Namen der angeschlossenen Unternehmen dafür ein, Gleichstrom (Direct Current, DC) eine größere Bedeutung im System der Stromverteilung zukommen zu lassen. Zu den Großunternehmen im Netzwerk zählen neben Schneider Electric die Techkonzerne Siemens, ABB oder Toshiba. Die Stiftung hat ihren Sitz in Amsterdam.

Mit Salmeri an der Spitze trete die Stiftung in eine neue Phase ein, heißt es in einer Mitteilung. Der Verbund wolle an einem entscheidenden Zeitpunkt der Energiewende die sichere, skalierbare und systemübergreifende Einführung von Gleichstrom beschleunigen.

Ziel ist der Ausbau von Gleichstrom-Mikronetzen. Deren Vorteile liegen laut Current OS in geringeren Kosten und Verlusten bei der Energieumwandlung sowie in einer höheren Effizienz im Vergleich zu gängigen Wechselstrom-Netzen. Auch lieferten die DC-Netze bei Ausfall im Hauptnetz verlässlich Strom für kritische Anwendungen.

Da die Umwandlung der Spannung wegfällt, seien weniger mechanische Komponenten in elektrischen Geräten erforderlich. Dies führe zu geringeren Wartungskosten und einer längeren Lebensdauer. Schließlich lasse sich die Ökoenergie aus Erneuerbaren-Anlagen wie Solarmodulen und Windkraftanlagen einfach integrieren, weil sie naturgemäß Gleichstrom erzeugen.

Mittwoch, 1.07.2026, 10:36 Uhr
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