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Enerige & Management > Unternehmen - Gewerkschaften rufen Uniper-Belegschaft zu Warnstreiks auf
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
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Gewerkschaften rufen Uniper-Belegschaft zu Warnstreiks auf
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie haben im Tarif-Konflikt mit der Uniper SE die Belegschaft zu Warnstreiks aufgerufen.
 
Uniper stehen die ersten Warnstreiks in der noch jungen Geschichte des Unternehmens bevor. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt, von dem rund 5 000 Beschäftigte betroffen sind. Nach Angaben der Gewerkschaften sind die Arbeitgeber-Angebote unzureichend.

In der zweiten Verhandlungsrunde im Dezember vergangenen Jahres hatte Uniper lediglich eine zweistufige Erhöhung der Gehälter um 1,8 % ab 1. Mai 2019 und ab 2020 in Höhe von 2,2 % bei einer Gesamtlaufzeit von 25 Monaten angeboten. „Dieses Angebot ist unzumutbar“, erklärte Immo Schlepper, Verhandlungsführer von Verdi. Er unterstrich, dass Beschäftigte und Auszubildende einen Reallohnverlust nicht akzeptieren werden und betonte, dass die Arbeitgeber mit ihrer „uneinsichtigen Haltung“ ein Scheitern der Verhandlungen provozieren würden.

Vor der nächsten Verhandlungsrunde am 17. Januar haben die Gewerkschaften deshalb zu Warnstreiks aufgerufen, um den Druck auf den Verhandlungspartner zu erhöhen. So soll es am 15. Januar einen ganztägigen Warnstreik der Auszubildenden und Beschäftigten am Konzernsitz Düsseldorf geben. Einen Tag später werden beginnend mit der Frühschicht mehrere Kraftwerke bestreikt. Von den Maßnahmen in den Anlagen Irsching, Staudinger, am GKW Kiel, in Franken sowie Wilhelmshaven und an verschiedenen Wasserkraftwerks-Standorten ist eine Erzeugungskapazität von mehr als 5 900 MW betroffen, kündigten die Gewerkschaften an.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Montag, 14.01.2019, 12:15 Uhr

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