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Enerige & Management > Unternehmen - Getec-Tochter Antas übernimmt Fernwärmeversorgung
Modernisierungskonzept Monte Amiata KWK-Anlage, Quelle: Getec
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Getec-Tochter Antas übernimmt Fernwärmeversorgung
Der italienische Energiedienstleister Antas setzt eines der bislang größten Fernwärmeversorgungs-Projekte der deutschen Getec um.
 
Die regionale Plattform Italien der Getec-Gruppe mit der Tochtergesellschaft Antas und die Stadt Rozzano bei Mailand haben einen mehrjährigen Vertrag über eine Public Private Partnership (PPP) zur Erneuerung und Modernisierung der Fernwärmeversorgung der 42.000 Einwohner zählenden Stadt geschlossen. In den nächsten Jahren soll ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag in die Modernisierung von Wärmekraftwerk, Fernwärmenetzen und die Installation von Wärmepumpen und Speichersystemen investiert werden, teilte Getec mit. Der Vertragsabschluss war im Herbst 2021.

Das Projekt ist damit die bislang größte Fernwärmeversorgung der Getec, teilte der Magdeburger Energiedienstleister mit. Für das Fernwärmenetz ist eine Sanierung und Optimierung der Wärmekraftwerke vorgesehen, so dass eine Leistung von über 77 MW thermischer Leistung dezentralisiert von drei Standorten bereitgestellt werden kann.

Die Anlagen sehen neben neuen hocheffizienten Kesseln auch die Installation von Kraft-Wärme Kopplungssystemen mit einer Gesamtleistung von etwa 12 MW, Wärmepumpen und Speichersystemen vor. Geplant ist nach Auskunft der Getec auch die Modernisierungen der Wärmenetze sowie der weitere Ausbau mit neuen kommunalen und privaten Anschlüssen. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt 50 Mio. Euro investiert werden.

Antas ist erst seit 1. Juni Teil der Getec-Gruppe. Der Hauptsitz von Antas befindet sich in Piacenza. Die Anteile der Antas S.p.A. und aller verbundenen Unternehmen wie Energywave wurden dazu in die Getec-Holding eingebracht. Antas ist ein Anbieter von Energielösungen in Italien. Das Unternehmen plant, baut, besitzt und betreibt mittels Contracting Energieanlagen im öffentlichen und privaten Immobilienbereich sowie für Industriebetriebe. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben mehr als 4.000 Energieanlagen in Nord- und Mittelitalien und erwirtschaftete mit rund 600 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 200 Mio. Euro.
 

Heidi Roider
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Donnerstag, 30.12.2021, 09:30 Uhr

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