• Branche stellt Forderungen an eine neue Bundesregierung vor
  • Hansewerk beteiligt sich am Wasserstoff-Spezialisten Hypion
  • EnBW-Chef hört 2022 auf
  • Die große Chance für die Blockchain
  • Digitalisierung für zeitgemäße Immobilienverwaltung
  • Norddeutschland forciert Ausbau der Wasserstofftechnologie
  • Schwalben für klimafreundliche Mobilität
  • Wirtschaftsfaktor Klimaschutz
  • Leichter Aufwärtstrend bei Strom und Gas
  • Debatte um knappe Wasserstoffressourcen
Enerige & Management > Bilanz - Gazprom schreibt Verluste
Bild: Shutterstock, Lisa-S
BILANZ:
Gazprom schreibt Verluste
Der russische Gaskonzern Gazprom fuhr im Corona-Jahr 2020 Verluste ein. Der Export nach Europa fiel um fast 8 Prozent auf 177,3 Mrd. m3 Gas.
 
Der Reingewinn von Gazprom sank 2020 um fast 4 Prozent auf 706,9 Mrd. Rubel (umgerechnet 7,8 Mrd. Euro), geht aus dem Finanzbericht hervor, den Gazprom am 24. März veröffentlichte.

Auch der Umsatz war rückläufig und betrug 44,9 Mrd. Euro. Im Vorjahr waren das noch mehr als 50 Mrd. Euro. Zugleich legten die milliardenschweren langfristigen Verbindlichkeiten um rund 14 Prozent und die kurzfristigen Verbindlichkeiten um knapp 9 Prozent zu.

Wie der jüngste Quartalsbericht vom Februar dazu zeigt, gingen die Exporte nach Europa und in die Türkei im letzten Jahr stark zurück. Allein Gazproms größter Kunde Deutschland nahm 2020 lediglich 45,8 Mrd. m3 Gas ab. Im Vorjahr waren das immerhin 53,5 Mrd. m3. Kein anderes Land in Europa schränkte die Importe aus Russland in dem Ausmaß ein. Die Ukraine importierte im letzten Jahr kein Gas mehr auf direktem Weg aus Russland. 2019 bezog sie hier noch 2,75 Mrd. m3 Gas.
 

Josephine Bollinger-Kanne
© 2021 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 25.03.2021, 16:50 Uhr

Mehr zum Thema