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Enerige & Management > Windenergie - Fördersätze Onshore sinken ab Oktober
Bild: Verbund
WINDENERGIE:
Fördersätze Onshore sinken ab Oktober
Im Oktober dieses Jahres sinkt die Vergütung für Onshore-Anlagen erneut.
 
Die EEG-Fördersätze für Windkraftanlagen an Land sinken ab Oktober dieses Jahres erneut. Das teilte die Bundesnetzagentur mit. Demnach sinken die Zahlungsansprüche für Anlagen, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen (Kleinanlagen bis 750 kW und Pilotanlagen) und zwischen Oktober und Dezember 2018 in Betrieb gehen, um maximal 2,4 %. Insgesamt sei die Förderhöhe seit Anfang 2017 somit um rund 17 % gefallen. Besonders davon betroffen seien Anlagen, die noch unter den Bestandsschutz fallen.

Zwischen Mai 2017 und Ende April 2018 seien in Deutschland rund 5 308 MW Windkraftleistung zugebaut worden. Damit lagen die Zahlen oberhalb des festgelegten Ausbaupfads. Dieser Zeitraum sei von maßgeblicher Bedeutung für die Berechnung der Fördersätze, so die Agentur. Je höher der Zubau von dem vorgesehenen Pfad abweicht, desto eher senkt sich die Vergütung ab.

Die Bundesnetzagentur merkt zudem an, dass sich die Vergütungshöhe für Strom aus Windenergieanlagen an Land, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen, ab 2019 aus den Zuschlagswerten bei vorangegangen Ausschreibungen berechnet. Hierunter fallen den Angaben nach dann nur noch Pilotanlagen oder Kleinanlagen. Hierfür werde ein Durchschnittswert aus den jeweils höchsten bezuschlagten Geboten gebildet, die 2017 ausgeschrieben wurden. Der Fördersatz nach dieser Regel liege bei 4,56 Ct/kWh.
 

Jonas Rosenberger
Redakteur
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Freitag, 01.06.2018, 12:52 Uhr

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