• Gas überwiegend leichter
  • Wenn der Postmann zweimal klingeln muss
  • Bundesförderung: Jubel in Sachsen, Grummeln in Bayern
  • Alle Energiebeschlüsse vom Bundesrat verabschiedet
  • Russland dreht Finnland das Gas ab
  • Studie plädiert für "grüne" Gase
  • Innovatives Wasserstoffkonzept der Leipziger Stadtwerke
  • Hamburger Netzknoten ist jetzt fit für die Energiewende
  • SMA Solar: Verluste und Weggang des Finanzvorstandes
  • LNG-Lieferungen aus Katar schon im Jahr 2024
Enerige & Management > Personalie - Erneute Suche nach einem Geschäftsführer in Rheine
Quelle: Shutterstock / Andrii Yalansky
PERSONALIE:
Erneute Suche nach einem Geschäftsführer in Rheine
Die Stadtwerke Rheine müssen sich überraschend wieder auf die Suche nach einem Geschäftsführer begeben.
 
Nach nur zwölf Monaten im Münsterland ist bereits Schluss: Geschäftsführer Dennis Schenk hat erfolgreich um Auflösung seiner Verträge bei der Stadtwerke Rheine Gruppe (SWR) gebeten. Damit müssen sich etwa 190 Beschäftigte in Kürze schon wieder auf einen neuen Chef einstellen.

Schenk hatte erst zum 1. Januar 2021 seinen Dienst beim Querverbund-Stadtwerk in Rheine angetreten und eigentlich für vier Jahre unterschrieben. Sein Vorgänger Ralf Schulte-de Groot war nach langer Amtszeit in den Ruhestand gegangen. Schenk war zuvor sieben Jahre als Geschäftsführer der Energieversorgung Beckum tätig gewesen.

An der Ems bildete er gemeinsam mit Dorothee Heckhuis die Geschäftsführung der kommunalen Unternehmensgruppe. Zugleich fiel ihm die kaufmännische und vertriebliche Leitung der zugehörigen Energie- und Wasserversorgung Rheine (EWR) zu. Darüber hinaus fungierte er als alleiniger Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft (VSR).
  Schenk hat offensichtlich einen Karriereschritt vor sich. Von "neuen beruflichen Herausforderungen" sprechen die SWR als Grund für Schenks schnelles Ausscheiden. Genauere Angaben machten weder das Unternehmen noch Dennis Schenk. Aufsichtsratsvorsitzender Christian Kaisel hat mit Schenk einen schrittweisen Ausstieg vereinbart, die Verkehrsgesellschaft verlässt der Geschäftsführer demnach erst Ende Februar.

Auf Anfrage unserer Redaktion teilten die Stadtwerke mit, der Aufsichtsrat werde sich Ende Februar damit befassen, wie er die Schenk-Nachfolge regeln will. Dennis Schenk betonte gegenüber unserer Redaktion, dass beide Seiten sich im Guten trennen würden. Dies entspricht auch der Erklärung der Stadtwerke.
 
Verlässt die Stadtwerke Rheine nach nur einem Jahr: Geschäftsführer Dennis Schenk
Quelle: Stadtwerke Rheine
 

Volker Stephan
© 2022 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 13.01.2022, 15:13 Uhr

Mehr zum Thema