• Gas: Kaum Veränderung
  • Schwacher Wind treibt den Day Ahead über 30 Euro
  • 20 Jahre "Startrampe" für Erneuerbare Energien
  • PtX-Allianz: Bei Wasserstoffstrategie an alle Sektoren denken
  • Europäische Konzerne investieren 124 Mrd. Euro in CO2-Verringerung
  • Der Klimaschutz-Beitrag smarter Thermostate
  • Gutachten sieht in KWK-Förderung keine Beihilfe
  • Agora bemängelt Gutachten zur Spitzenlastglättung § 14 a EnWG
  • Vattenfall und EWE investieren in Solar-Startup Solytic
  • Uni Bremen spart mehr Energie und Geld als geplant
Enerige & Management > Unternehmen - Eon baut nächsten Offshore-Windpark im Ärmelkanal
Bild: Fotolia.com, zentilia
UNTERNEHMEN:
Eon baut nächsten Offshore-Windpark im Ärmelkanal
Die Investitionsentscheidung für das 400-MW-Projekt Rampion bedeutet gleichzeitig eine Verschiebung für das Vorhaben Arkona-Becken Südost in der Ostsee.
 
Der Eon-Konzern baut seinen nächsten Offshore-Windpark vor der britischen Küste. Das Projekt Rampion mit einer Leistung von 400 MW soll 13 km vor der Küste von Sussex im Ärmelkanal auf der Höhe von Brighton gebaut werden. Die Investitionskosten belaufen sich nach Eon-Angaben auf knapp 1,9 Mrd. Euro. 327 Mio. Euro trägt das die britische Green Investment Bank, die Eon als Partner für den neuen Hochseewindpark gewinnen konnte.

Für Rampion hat Eon 116 Windturbinen vom Typ V112-3.45 MW bei MHI Vestas bestellt. Die Dänen wollen laut eigener Ankündigung die ersten Windturbinen für Rampion im ersten Quartal 2017 ausliefern. Die Investitionsentscheidung für Rampion bedeutet gleichzeitig eine Verschiebung für Eons nächstes deutsches Offshore-Windprojekt, Arkona-Becken Südost nördlich von Rügen nach hinten verschoben hat. Das Eon-Management hatte zwischen beiden Projekten zu entscheiden. „Das Projekt Rampion war insgesamt weiter“, heißt es dazu aus der Düsseldorfer Eon-Zentrale. Daher liege für Arkona-Becken Südost liege noch kein Zeitplan vor.

In diesem Jahr wird Eon mit Amrumbank West sein erstes größeres Offshore-Windvorhaben in der Nordsee in Betrieb nehmen. Amrumbank West umfasst eine Leistung von insgesamt 288 MW.
 

Ralf Köpke
© 2020 Energie & Management GmbH
Montag, 18.05.2015, 14:22 Uhr

Mehr zum Thema