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Enerige & Management > Smart Meter - Entega setzt auf White-Label-Partner beim Submetering
Quelle: Shutterstock / Shcherbakov Ilya
SMART METER:
Entega setzt auf White-Label-Partner beim Submetering
Der Energieversorger Entega kooperiert mit dem Metering-Dienstleister IKW bei Quartierslösungen und Submetering.
 
Nach eigenen Angaben erweitert die Entega ihr Angebot für Quartierslösungen um den Bereich Submetering. Um die Chancen im Messwesen zu nutzen wird das Versorgungsunternehmen aus Darmstadt künftig auf die White-Label-Lösungen der IKW Service GmbH zurückgreifen.

Damit könne ein Versorger sein Angebot beispielsweise um die verbrauchsabhängige Abrechnung von Wärme und Warmwasser in Mehrfamilienhäusern erweitern. Dank eines modularen Konzepts sei dabei je nach Bedarf entlang der Wertschöpfungskette eine unterschiedliche Leistungstiefe möglich. Die Entega habe sich für das „Einstiegsmodell“ entschieden, heißt es in einer Mitteilung von IKW. Es umfasse das Gerätemanagement, das Ablese- und Datenmanagement sowie die Abrechnung.

Mit „Count + Care“ hat die Entega bereits eine Tochtergesellschaft, die im Metering-Geschäft aktiv ist. Als Basis für die Zusammenarbeit mit IKW wurden deren Mitarbeitende in regulatorischen, technischen sowie organisatorischen Richtlinien geschult und bestehende Business-Cases validiert, heißt es in der Mitteilung weiter.

IKW ist Teil der Noventic-Gruppe und betreut nach eigenen Angaben aktuell an unterschiedlichen Orten in Deutschland mehrere Objekte mit einigen hundert Wohneinheiten. Dazu gehört beispielsweise ein Standort in Darmstadt mit rund 200 Wohnungen. Dort wurden rund 1.500 Funkmessgeräte installiert, die eine automatische Fernübertragung von Verbrauchsdaten ermöglichen. Damit sei keine Vor-Ort-Ablesung mehr notwendig. Entsprechend entfalle auch die aufwändige Terminvereinbarung mit den Mietern.

„Umfassende Lösungen“ will die Entega laut Matthias Theis der Wohnungswirtschaft anbieten. Dabei sei wichtig, Lösungen aus einer Hand anzubieten. "Also in diesem Fall nicht nur Ökoenergie liefern und vor Ort erzeugen, sondern dann auch direkt für die Hausbewohner verbrauchsabhängig abrechnen“, so der Segmentmanager Wohnungswirtschaft beim Darmstädter Versorger.
 

Fritz Wilhelm
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