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Energie & Management > Klimaschutz - Energiegenossenschaft Egis mit prominentem Neumitglied
Harald Lesch (rechts) ist nun Genosse der Egis. Quelle: EGIS eG
Klimaschutz

Energiegenossenschaft Egis mit prominentem Neumitglied

Der Fernsehmoderator und Physiker Harald Lesch ist nun Genosse bei der größten Energiegenossenschaft Bayerns.
Marketing-Coup bei der Energiegenossenschaft Inn-Salzach kurz Egis: Der Astrophysiker und Wissenschaftskommunikator Harald Lesch ist seit kurzem Teil der Gemeinschaft. Er wolle damit ein „Zeichen für die Bedeutung der Bürgerenergie“ setzen, heißt es in einer Mitteilung der Genossenschaft mit Sitz im oberbayerischen Neuötting. 

Mit 3.373 Mitgliedern ist die Egis nach eigenen Angaben die größte Energiegenossenschaft Bayerns. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen investieren in der Genossenschaft gemeinsam in Photovoltaikanlagen, Wärmenetze und Ladeinfrastruktur. Die Projekte sollen die regionale Wertschöpfung stärken und eine verlässliche Energieversorgung vor Ort schaffen.

Der Einstieg sei dabei bewusst niederschwellig gehalten, heißt es weiter. Bereits ab 150 Euro kann man Mitglied werden und sich an der Energiewende beteiligen. Die Egis hat seit ihrer Gründung im Jahr 2013 über 30 Projekte umgesetzt.

„Energiewende vor Ort selbst in die Hand nehmen“

Wie das Ganze konkret aussieht, zeigt ein Projekt im unterfränkischen Bundorf. Dort hat die Egis gemeinsam mit Partnern ein umfassendes Energiekonzept realisiert: ein Solarpark mit 125 MW Leistung, ein ländliches Fernwärmenetz und passende Ladeinfrastruktur. Ein Teil des erzeugten Stroms fließt direkt in die Wärmeversorgung vor Ort. Strom, Wärme und Mobilität werden hier miteinander verzahnt – ganz ohne Science-Fiction, dafür mit viel Praxisbezug.

Harald Lesch kennt man unter anderem aus Formaten wie „Terra X“ und „Leschs Kosmos“. Mit seinem Beitritt macht er deutlich, dass die Energiewende für ihn kein abstraktes Zukunftsthema ist: „Wir wissen längst, was zu tun ist. Die Energiewende muss jetzt umgesetzt werden. Es geht um unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Durch Energiegenossenschaften können Menschen die Energiewende vor Ort selbst in die Hand nehmen“, so Lesch.

Montag, 27.04.2026, 15:51 Uhr
Stefan Sagmeister
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Harald Lesch (rechts) ist nun Genosse der Egis. Quelle: EGIS eG
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Der Fernsehmoderator und Physiker Harald Lesch ist nun Genosse bei der größten Energiegenossenschaft Bayerns.
Marketing-Coup bei der Energiegenossenschaft Inn-Salzach kurz Egis: Der Astrophysiker und Wissenschaftskommunikator Harald Lesch ist seit kurzem Teil der Gemeinschaft. Er wolle damit ein „Zeichen für die Bedeutung der Bürgerenergie“ setzen, heißt es in einer Mitteilung der Genossenschaft mit Sitz im oberbayerischen Neuötting. 

Mit 3.373 Mitgliedern ist die Egis nach eigenen Angaben die größte Energiegenossenschaft Bayerns. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen investieren in der Genossenschaft gemeinsam in Photovoltaikanlagen, Wärmenetze und Ladeinfrastruktur. Die Projekte sollen die regionale Wertschöpfung stärken und eine verlässliche Energieversorgung vor Ort schaffen.

Der Einstieg sei dabei bewusst niederschwellig gehalten, heißt es weiter. Bereits ab 150 Euro kann man Mitglied werden und sich an der Energiewende beteiligen. Die Egis hat seit ihrer Gründung im Jahr 2013 über 30 Projekte umgesetzt.

„Energiewende vor Ort selbst in die Hand nehmen“

Wie das Ganze konkret aussieht, zeigt ein Projekt im unterfränkischen Bundorf. Dort hat die Egis gemeinsam mit Partnern ein umfassendes Energiekonzept realisiert: ein Solarpark mit 125 MW Leistung, ein ländliches Fernwärmenetz und passende Ladeinfrastruktur. Ein Teil des erzeugten Stroms fließt direkt in die Wärmeversorgung vor Ort. Strom, Wärme und Mobilität werden hier miteinander verzahnt – ganz ohne Science-Fiction, dafür mit viel Praxisbezug.

Harald Lesch kennt man unter anderem aus Formaten wie „Terra X“ und „Leschs Kosmos“. Mit seinem Beitritt macht er deutlich, dass die Energiewende für ihn kein abstraktes Zukunftsthema ist: „Wir wissen längst, was zu tun ist. Die Energiewende muss jetzt umgesetzt werden. Es geht um unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Durch Energiegenossenschaften können Menschen die Energiewende vor Ort selbst in die Hand nehmen“, so Lesch.

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