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Enerige & Management > Kernkraft - Endlagerkommission definiert Standort-Begriff
Bild: RWE
KERNKRAFT:
Endlagerkommission definiert Standort-Begriff
Mit einer Definition des Begriffs "Standort mit bestmöglicher Sicherheit" hat die Endlagerkommission eine Basis im Suchverfahren für ein Atommüll-Endlager geschaffen.
 
Die Mitglieder der Kommission hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlagerkommission) haben sich am 21. Januar nach "intensiver Diskussion" auf eine grundlegende Definition des Begriffs "Standort mit bestmöglicher Sicherheit" geeinigt. Dazu heißt es in einer Mitteilung des Bundestags: "Der Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für ein Endlager insbesondere für hochradioaktive Abfälle ist der Standort, der im Zuge eines vergleichenden Verfahrens zwischen den in der jeweiligen Phase nach den entsprechenden Anforderungen geeigneten Standorten gefunden wird und die bestmögliche Sicherheit für den dauerhaften Schutz von Mensch und Umwelt vor ionisierender Strahlung und sonstigen schädlichen Wirkungen dieser Abfälle für einen Zeitraum von einer Million Jahren gewährleistet. Dazu gehört auch die Vermeidung unzumutbarer Lasten und Verpflichtungen für zukünftige Generationen. Der Standort mit der bestmöglichen Sicherheit wird nach dem Stand von Wissenschaft und Technik mit dem in diesem Bericht beschriebenen Standortauswahlverfahren und den darin angegebenen und anzuwendenden Kriterien und Sicherheitsuntersuchungen gefunden. Dazu gehört auch die Implementierung von Möglichkeiten zur Fehlerkorrektur."

Diese Definition sei nun die Basis für das von der Kommission im Abschlussbericht zu beschreibende Suchverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. zudem beziehe sich die Definition auf Paragrapf 1 des Standortauswahlgesetzes (StandAG). Nun könne die Arbeitsgruppe 2 der Endlagerkommission erörtern, ob sich ein Evaluierungsbedarf für das StandAG ergibt. Den Abschlussbericht muss die Endlagerkommission bis Ende Juni 2016 vorlegen. Vorher soll er noch in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Der Ko-Vorsitzende der Kommission, Michael Müller, mahnte zur Eile. Die Kommission liege zwei Monate hinter dem Zeitplan, sagte Müller.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Freitag, 22.01.2016, 10:43 Uhr

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