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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - EnBW nimmt siebten Schnellladepark in Bayern in Betrieb
Quelle: EnBW / Fotograf Endre Dulic
ELEKTROFAHRZEUGE:
EnBW nimmt siebten Schnellladepark in Bayern in Betrieb
Der Betreiber spricht vom „absoluten Maximum“ an Leistung, die der neue Park biete.
 
20 Minuten laden, bis zu 400 Kilometer fahren: Das verspricht der Energiekonzern EnBW für seinem neuen Schnelladepark Wernberg-Köblitz (Bayern), unweit des Autobankreuzes Oberpfälzer Wald, an dem die A6 und die A8 aufeinander treffen. „Mit entsprechendem Akku fahren E-Mobilistinnen und E-Mobilisten von hier aus ohne Zwischenstopp bis nach Tschechien, Österreich oder Liechtenstein“, so Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW.

Strom für die zwölf Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 kW werde direkt in der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Parks erzeugt, teilte das Unternehmen mit. Je nach Konfiguration könne ein Auto innerhalb von 20 Minuten Reichweite für 400 Kilometer tanken, so Sillober: „Mit dieser Leistung bieten wir das absolute Maximum an“.

Der Park ist der siebte Schnellladestandort des Unternehmens in Bayern. Insgesamt will EnBW bis 2025 sein Schnellladenetz deutschlandweit von derzeit 700 Standorten auf dann 2.500 ausweiten. Überall, so das Unternehmen, tankten Kundinnen und Kunden 100 % Ökostrom.

Den Bedarf an Ladestationen sieht EnBW noch weiter steigen. So schätzt der baden-württembergische Energiekonzern die Zahl der bis 2030 in Deutschland zugelassenen E-Autos auf rund 15 Mio. Der Bedarf an Schnellladepunkten dürfte dann, so die Schätzungen, bei rund 130.000 bis 150.000 liegen.
 

Katia Meyer-Tien
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