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Bild: EnBW, Andy Ridder
BILANZ:
EnBW mit stabilem Halbjahres-Ergebnis
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG erzielte im ersten Halbjahr 2015 einen Umsatz von 10,9 Mrd. Euro. Aufgrund positiver Zahlen beim Vertrieb und bei den Erneuerbaren ist das Konzernergebnis stabil.
 
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der Karlsruher beläuft sich im ersten Halbjahr auf 1,277 Mrd. Euro, teilte der Versorger am 30. Juli mit. Das entspricht einem leichten Plus von 0,4 %. Der Konzernüberschuss betrug rund 1,06 Mrd. Euro gegenüber einem Fehlbetrag von 735 Mio. Euro im Vorjahr. Dieser war im Wesentlichen durch hohe Wertberichtigungen von rund 1,2 Mrd. Euro auf den Kraftwerkspark entstanden.

Im Segment erneuerbare Energien stieg das Ebitda um 8 % auf 87,5 Mio. Euro. Damit konnte laut EnBW der bisherige Rückstand aus dem ersten Quartal 2015 (-17 % gegenüber Vorjahresperiode) aufgeholt werden. Die im Periodenvergleich gefallenen Großhandelsmarktpreise für Strom und die damit einhergehende negative Ergebnisentwicklung der Laufwasserkraftwerke wurden nach Konzernangaben durch die schrittweise Inbetriebnahme des Offshore-Windparks EnBW Baltic 2 und den Zubau bei Onshore-Windkraftanlagen kompensiert. Das Adjusted Ebitda des Segments Erzeugung und Handel verringerte sich um rund 9 % auf 542,5 Mio. Euro. Dies sei insbesondere auf rückläufige Preise und Spreads an den Großhandelsmärkten für Strom zurückzuführen. Für den EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer haben sich damit die Erwartungen bestätigt: „Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 gehen wir unverändert davon aus, dass das Adjusted Ebitda auf Konzernebene zwischen 0 und 5 % unter dem Niveau von 2014 liegen wird.“

Das Investitionsvolumen des EnBW-Konzerns hat sich zum Halbjahr 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um rund 30 % verringert: Der Kraftwerksneubau RDK 8 ist fertiggestellt und die Investitionen für den Neubau des Kraftwerks Lausward waren im Vorjahreszeitraum höher als im ersten Halbjahr 2015. Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von 526 Mio. Euro entfielen rund 42 % auf den Bereich Netze und 34 % auf erneuerbare Energien. Die Investitionen im Segment Erzeugung und Handel hatten einen Anteil von 20 %. Auf den Vertrieb entfielen rund 3 %.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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Donnerstag, 30.07.2015, 10:48 Uhr

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