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Enerige & Management > Bilanz - EnBW-Ergebnis bricht ein
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
BILANZ:
EnBW-Ergebnis bricht ein
Trotz einer Umsatzsteigerung ist der Konzernüberschuss der Karlsruher Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) im ersten Halbjahr 2013 deutlich geschmolzen.
 
Wie das Unternehmen am 26. Juli mitteilte, ging der Konzernüberschuss um 65 % von 545 auf 190,5 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 20,8 % von 1,384 auf 1,096 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern nahm um 30,3 % von 945,5 auf 659 Mio. Euro an. Gründe für die negative Entwicklung seien gesunkene Preise und Spreads bei der Stromproduktion sowie die Belastung aus der Vollauktionierung der CO2-Zertifikate seit Anfang 2013, heißt es aus Karlsruhe.

Der EnBW-Umsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 um 9,3 % von 9,662 auf 10,559 Mrd. Euro an. Während der Konzern im Stromgeschäft einen Absatzrückgang m 4,6 % auf 64,4 Mrd. kWh verbuchte, konnte der Gasabsatz um 40,9 % auf 54,1 Mrd. kWh zulegen.

Für das Gesamtjahr geht die EnBW vor allem aufgrund der Strompreisentwicklung von einem deutlich geringeren Ergebnis in den Geschäftsfeldern Erzeugung und Handel sowie erneuerbare Energien aus. Eine deutliche Ergebnissteigerung wird dagegen im Geschäftsfeld Netze erwartet. Im Geschäftsfeld Vertrieb rechnet das Unternehmen mit einem höheren Ergebnis für das Gesamtjahr.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Freitag, 26.07.2013, 10:47 Uhr

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