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Enerige & Management > Politik - Einigung für energieintensive Industrie bei KWK
Bild: Fotolia.com, oqopo
POLITIK:
Einigung für energieintensive Industrie bei KWK
Die Bundesregierung hat sich im Rahmen der Verhandlungen mit der EU-Kommission zum KWKG auch über die Vergünstigungen für die Industrie geeinigt.
 
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will am 30. August vor der Bundespressekonferenz in Berlin Einzelheiten zur Verständigung mit der EU-Kommission über die zukünftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung bekannt geben. Das kündigte eine Ministeriumssprecherin im Gespräch mit E&M Powernews an. Seit Monaten wartete die gesamte Branche und vor allem auch die energieintensive Industrie auf die endgültigen Regelungen für ihre KWK-Anlagen. Die Verhandlungen über die KWKG-Novelle, die von der EU-Kommission genehmigt werden muss, erwiesen sich als sehr schwierig. Es gebe im Rahmen der Einigung auf das Gesamtpaket nun auch eine Verständigung für den Eigenverbrauch aus Industrie-Kraftwerken, so die BMWi-Sprecherin.

Bestandsanlagen sind bisher komplett von der EEG-Umlage befreit. Neue Anlagen sollten nach dem Willen der Bundesregierung ab 2017 insgesamt 40 % der Umlage zahlen. Aus Sicht der EU-Kommission ist dies zu wenig: Sie forderte, sowohl den Strom aus Bestandsanlagen als auch aus Neuanlagen deutlich stärker zu belasten. Die KWK-Förderung soll nun dem Vernehmen nach auf Ausschreibungen umgestellt werden.
 

Angelika Nikionok-Ehrlich
Redakteurin
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Montag, 29.08.2016, 12:34 Uhr

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