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Energie & Management > Klimaschutz - EEX führt weiter CO2-Auktionen durch
Quelle: Fotolia / bluedesign
Klimaschutz

EEX führt weiter CO2-Auktionen durch

Die Deutsche Emissionshandelsstelle verlängert das Mandat der Leipziger Energiebörse EEX als Auktionsplattform für deutsche Emissionsberechtigungen bis Ende 2028.
Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt), angesiedelt im Umweltbundesamt mit Sitz in Dessau-Roßlau und zuständig für die Umsetzung des Emissionshandels in Deutschland, hat das Mandat der European Energy Exchange (EEX) als Auktionsplattform für deutsche Emissionsberechtigungen verlängert. Das teilte die Energiebörse mit Sitz in Leipzig mit.

Das EEX-Mandat im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS 1) wurde um zwei Jahre bis Ende 2028 ausgedehnt. Der bisherige Vertrag wäre Anfang Januar 2027 ausgelaufen. Damit wird die EEX auch in den kommenden Jahren weiterhin wöchentlich die Auktionen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland durchführen.

Seit Januar 2010 wurden an der EEX in fast 900 Auktionen mehr als 1,8 Milliarden Emissionsberechtigungen aus dem EU ETS 1 versteigert. Die Erlöse beliefen sich auf über 45 Milliarden Euro. Nach Angaben der EEX wurden diese Mittel nahezu vollständig für die Finanzierung nationaler und internationaler Klimaschutzmaßnahmen verwendet.

Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der EEX, ordnet die Entscheidung ein: „Der EU-Emissionshandel ist ein zentrales Instrument des Klimaschutzes. Mit der Mandatsverlängerung leisten wir weiterhin einen verlässlichen Beitrag zu dessen erfolgreicher Umsetzung und werden den Emissionshandel auch in den kommenden zwei Jahren mit höchsten Standards in Transparenz, Marktintegrität und Effizienz unterstützen.“

Zusätzlich zu den Auktionen im Auftrag der Bundesregierung Deutschland organisiert die EEX regelmäßige Versteigerungen von Emissionsberechtigungen im Auftrag der Europäischen Kommission und 25 teilnehmender EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island und Liechtenstein sowie für Polen und Nordirland. Das Clearing und die Abwicklung der Emissionsberechtigungen übernimmt die EEX-Tochter European Commodity Clearing (ECC).

Freitag, 30.01.2026, 10:48 Uhr
Stefan Sagmeister
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EEX führt weiter CO2-Auktionen durch
Die Deutsche Emissionshandelsstelle verlängert das Mandat der Leipziger Energiebörse EEX als Auktionsplattform für deutsche Emissionsberechtigungen bis Ende 2028.
Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt), angesiedelt im Umweltbundesamt mit Sitz in Dessau-Roßlau und zuständig für die Umsetzung des Emissionshandels in Deutschland, hat das Mandat der European Energy Exchange (EEX) als Auktionsplattform für deutsche Emissionsberechtigungen verlängert. Das teilte die Energiebörse mit Sitz in Leipzig mit.

Das EEX-Mandat im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS 1) wurde um zwei Jahre bis Ende 2028 ausgedehnt. Der bisherige Vertrag wäre Anfang Januar 2027 ausgelaufen. Damit wird die EEX auch in den kommenden Jahren weiterhin wöchentlich die Auktionen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland durchführen.

Seit Januar 2010 wurden an der EEX in fast 900 Auktionen mehr als 1,8 Milliarden Emissionsberechtigungen aus dem EU ETS 1 versteigert. Die Erlöse beliefen sich auf über 45 Milliarden Euro. Nach Angaben der EEX wurden diese Mittel nahezu vollständig für die Finanzierung nationaler und internationaler Klimaschutzmaßnahmen verwendet.

Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der EEX, ordnet die Entscheidung ein: „Der EU-Emissionshandel ist ein zentrales Instrument des Klimaschutzes. Mit der Mandatsverlängerung leisten wir weiterhin einen verlässlichen Beitrag zu dessen erfolgreicher Umsetzung und werden den Emissionshandel auch in den kommenden zwei Jahren mit höchsten Standards in Transparenz, Marktintegrität und Effizienz unterstützen.“

Zusätzlich zu den Auktionen im Auftrag der Bundesregierung Deutschland organisiert die EEX regelmäßige Versteigerungen von Emissionsberechtigungen im Auftrag der Europäischen Kommission und 25 teilnehmender EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island und Liechtenstein sowie für Polen und Nordirland. Das Clearing und die Abwicklung der Emissionsberechtigungen übernimmt die EEX-Tochter European Commodity Clearing (ECC).

Freitag, 30.01.2026, 10:48 Uhr
Stefan Sagmeister

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