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Enerige & Management > Unternehmen - Durchsuchung bei EWE wegen Korruptionsverdachts
Bild: EWE
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Durchsuchung bei EWE wegen Korruptionsverdachts
Der Energieversorger EWE kommt nicht richtig aus den Schlagzeilen. Nun gab es eine Durchsuchung im Zusammenhang mit einem Korruptionsverfahren.
 
(dpa) Ermittler haben in dieser Woche Räumlichkeiten einer Niederlassung des Oldenburger Energiekonzerns EWE durchsucht. Hintergrund sei ein laufendes Verfahren wegen Korruptionsverdachts, sagte der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer, am 24. März auf Anfrage. Es gehe um EWE und die EWE Netz GmbH. Die Durchsuchung sei bereits am 20. März erfolgt. Details wollte Retemeyer nicht nennen.
 
Unklar blieb zunächst, wo genau die Durchsuchung am Montag stattfand. Während die Staatsanwaltschaft von Delmenhorst sprach, teilte ein EWE-Sprecher mit, dass es sich um Cuxhaven gehandelt habe. Zu dem Vorgang selbst machte er keine Angaben, da es sich um ein laufendes staatsanwaltschaftliches Verfahren handele.
 
NDR 1 Niedersachsen hatte zuerst über den Vorgang berichtet. Nach Informationen des Radiosenders richten sich die Korruptionsvorwürfe gegen einen leitenden Mitarbeiter der EWE Netz GmbH. Es gehe um den Verdacht, dass er Baufirmen Aufträge gegen Gefälligkeiten zugeschanzt haben soll.
 
EWE war im Februar durch eine Führungskrise in die Schlagzeilen geraten, in deren Verlauf Vorstandschef Matthias Brückmann seinen Hut nehmen musste. Er war über eine Spende an eine Stiftung des Ex-Boxweltmeisters Wladimir Klitschko gestolpert. Die Spendensumme ließ der EWE-Chef im vergangenen Jahr nach Kiew überweisen, ohne den Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates zu informieren.
 

dpa
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Freitag, 24.03.2017, 14:33 Uhr

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