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Enerige & Management > F&E - Drei Vorschläge für Großforschung in der Lausitz
Bild: shutterstock
F&E:
Drei Vorschläge für Großforschung in der Lausitz
Mit dem Ideenwettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ sollen neue Großforschungseinrichtungen in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen Sachsens etabliert werden.
 
Die TU Bergakademie Freiberg bringt sich gleich in drei Initiativen in den Ideenwettbewerb von Bundesforschungsministerium und Freistaat Sachsen für neue Großforschungseinrichtungen im mitteldeutschen Revier und in der Lausitz ein. Aufgrund der engen Verbindungen der TU Bergakademie Freiberg zur Rohstoff- und Energieregion Lausitz sowie zum mitteldeutschen Revier sieht sich die Universität in einer besonderen Verantwortung, den regionalen Strukturwandel aktiv zu begleiten und zu unterstützen.

„Alle drei Wettbewerbsbeiträge, an denen sich die TU Bergakademie Freiberg zentral beteiligt, betreffen wichtige gesellschaftliche Herausforderungen, wie den Klimaschutz und die nachhaltige Ressourcennutzung. Die eingereichten Projektideen passen somit hervorragend in die Strukturwandelregion der sächsischen Lausitz und greifen regionale Stärken und Besonderheiten auf“, erklärt Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht.

Unter Federführung der TU Chemnitz schlagen die Technischen Universitäten in Chemnitz, Dresden und Freiberg im Verbund ein „Großforschungszentrum für Zukunftsenergien − GFZ ZE“ in der Energieregion Lausitz vor. Dafür bündeln die drei Partner ihre Kompetenzen und wollen innerhalb des Zentrums innovative Ansätze für die Energiegewinnung, -speicherung und -nutzung untersuchen. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für eine zukunftsfähige Energieversorgung von Wirtschaft, Verkehr und Gesellschaft im Sinne eines nachhaltigen Strukturwandels in der Region schaffen.

Die Initiative „WE2T-TRANSFER“ unter Federführung der Fraunhofer-Gesellschaft befasst sich mit der Entwicklung nachhaltiger, miteinander verknüpfter Technologien für die umwelt- und klimagerechte Versorgung mit Wasser, Energie und Nahrungsmitteln. Durch die lokale beziehungsweise regionale Kreislaufnutzung von Wasser sowie innovativen Methoden des Pflanzenanbaus soll eine höhere Resilienz gegenüber häufiger auftretenden Dürreperioden erreicht werden.

Mit dem Vorschlag zur Einrichtung eines Europäischen Forschungszentrums für Weltraumressourcen „European Research Institute for Space Resources – ERIS“ sollen auf Grundlage der terrestrischen Rohstoffkompetenz der TU Freiberg in Verbindung mit Partnern aus der Raumfahrt die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen für die Errichtung bemannter Stationen auf erdnahen Himmelskörpern wie Mond und Mars entwickelt werden − und zugleich innovative Lösungen für gegenwärtige Herausforderungen auf der Erde.
 

Peter Koller
Redakteur
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Montag, 10.05.2021, 11:39 Uhr

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