• Strom: Day Ahead weiter hoch
  • Gas: Preisanstieg geht weiter
  • Braunschweig setzt Voicebots zur Zählererfassung ein
  • Kultur zum Stromvertrag
  • Generationswechsel in Norderstedt
  • Kaminabbruch als Signal für den Wandel
  • Kohleausstiegsgesetz tritt in Kraft
  • MVV Q1-Q3/2019-2020: Prognose bekräftigt
  • Rabeneck übernimmt bei den Stadtwerken Schaumburg-Lippe
  • E-Auto-Prämie: Ablehnung liegt nur bei 5 %
Enerige & Management > Unternehmen - Dong Energy heißt nun offiziell Oersted
Bild: Fotolia.com, zentilia
UNTERNEHMEN:
Dong Energy heißt nun offiziell Oersted
Mit dem neuen Namen will Dänemarks halbstaatlicher Energiekonzern seine grüne Ausrichtung im Erzeugungssektor unterstreichen.
 
Jetzt ist es amtlich: Der dänische Energiekonzern Dong Energy heißt nun offiziell Oersted. Die Umfirmierung soll die neue grüne Ausrichtung des Unternehmens dokumentieren, heißt es zur Motivation. Nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2023 sowie dem Verkauf des Öl- und Gas-Fördergeschäftes an die Schweizer Chemie-Gruppe Ineos für rund 1 Mrd. Euro in diesem Mai sei der bisherige Name Dong (Danish Oil and Natural Gas) nicht mehr zeitgemäß gewesen, lautet die Begründung aus Kopenhagen.

Dänemarks halbstaatlicher Energiekonzern (Anteil: 50,1 Prozent) hat sich nach dem dänischen Wissenschaftler Hans Christian Oersted (1777-1851) benannt, der im Jahr 1820 die magnetische Wirkung des elektrischen Stroms entdeckte und als Mitbegründer der Elektrizitätslehre und der Elektrotechnik gilt.

Im Erzeugungssektor setzt Oersted nur noch auf erneuerbare Energien, allen voran die Offshore-Windenergie. Bereits heute verfügen die Dänen über eine Kapazität von deutlich über 3 000 MW, die sie zusammen mit Partner betreiben. Damit ist Oersted weltweit der größte Betreiber von Offshore-Windparks.

Nach vorliegenden Plänen soll diese Leistung mit neuen Projekten in Dänemark, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden bis Ende dieser Dekade auf knapp 7 500 MW ausgebaut werden. In Deutschland betreibt Oersted bereits drei Offshore-Windparks in der Nordsee. Für das viertes Projekt Borkum Riffgrund 2, das im Jahr 2019 vollständig in Betrieb sein soll, haben die ersten Errichtungsarbeiten begonnen.
 

Ralf Köpke
© 2020 Energie & Management GmbH
Montag, 06.11.2017, 14:51 Uhr

Mehr zum Thema