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Sowohl in der geförderten als auch in der sonstigen Direktvermarktung ist für September mehr Leistung angemeldet. Besonders Solar und Wind an Land legen zu.
Die Direktvermarkter von Erneuerbare-Energien-Anlagen haben für September bundesweit deutlich mehr Leistung angemeldet als noch im August. In der geförderten Direktvermarktung stieg die gemeldete Leistung um rund 1.140 MW. In der sonstigen Direktvermarktung waren es rund 986 MW mehr. Das geht aus den aktuellen Zahlen der vier Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW hervor.
Damit erhöht sich die Gesamtleistung in der geförderten Direktvermarktung von 104.401 MW im August auf 105.541 MW im September. Den größten Zuwachs gab es bei der Solarenergie. Hier nahm die gemeldete Leistung um rund 739 MW auf 37.857 MW zu. Auch bei der Windenergie an Land stieg die Leistung deutlich: um rund 428 MW auf 54.393 MW.
Bei der Biomasse erhöhte sich die gemeldete Leistung um rund 45 MW auf 6.959 MW. Rückgänge gab es dagegen bei der Windenergie auf See. Dort sank die Leistung um knapp 49 MW auf 5.378 MW. Auch bei der Wasserkraft ging die gemeldete Leistung zurück, und zwar um rund 21 MW auf 875 MW. Bei der Geothermie waren im September 35,8 MW gemeldet, 5,5 MW weniger als im August.
Auch die sonstige Direktvermarktung legte im September zu. Insgesamt waren 35.127 MW gemeldet, nach 34.140 MW im August. Das entspricht einem Plus von rund 986 MW.
Besonders stark stiegen auch hier Solarenergie und Windenergie an Land. Die gemeldete Solarleistung erhöhte sich um rund 445 MW auf 12.119 MW. Bei Wind an Land waren es rund 446 MW mehr und damit insgesamt 14.540 MW. Die Windenergie auf See legte um knapp 94 MW auf 6.205 MW zu. Bei der Wasserkraft stieg die Leistung um rund 20 MW auf 948 MW.
Rückläufig waren dagegen Biomasse und Gase. Bei der Biomasse sank die gemeldete Leistung um rund 9 MW auf 1.123 MW, bei Deponie-, Klär- und Grubengasen ebenfalls um knapp 9 MW auf 191 MW. (sag)
Montag, 7.09.2026, 15:27 Uhr
Stefan Sagmeister
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