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Enerige & Management > F&E - Die Transformation zum Stadtwerk von morgen meistern
Bild: Shutterstock
F&E:
Die Transformation zum Stadtwerk von morgen meistern
Stadtwerke sind durch Energiewende und Digitalisierung großen Veränderungen unterworfen. Eine Veranstaltungsreihe des Fraunhofer Umsicht will bei der Transformation helfen.
 
Am 11. Mai startet eine neue Veranstaltungsreihe des Fraunhofer-Instituts Umsicht für Vertreterinnen und Vertreter von Stadtwerken. Der Name: "SW.aktiv". Ziel ist es, erfolgversprechende Lösungsansätze für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu erarbeiten sowie eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu schaffen.

Die virtuelle Auftaktveranstaltung steht unter dem Titel "Transformation zum Stadtwerk von morgen". Dabei geht es um die Frage, welche neuen Möglichkeiten sich durch die Veränderung der Energiesysteme eröffnen. 

Ausgangspunkte der Veranstaltungsreihe sind drei Forschungsvorhaben, unterstützt vom Projektträger Jülich: "SW.Developer", "TrafoKommune" und "FW-digital". Die dahinterstehenden Organisationen AGFW (Energieeffizienzverband für Wärme und Kälte), DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) – haben sich zum Themenverbund "Aktivierung der Stadtwerke" zusammengeschlossen. Mit Hilfe der Veranstaltungsreihe SW Aktiv wollen sie den Erfahrungsaustausch mit Stadtwerken und Kommunen fördern sowie die Möglichkeit bieten, Themen in die Projektförderung einzubringen.

Die Auftaktveranstaltung "Transformation zum Stadtwerk von morgen" beginnt mit einer Begrüßung durch Stefan Krengel vom Projektträger Jülich. Anschließend führt Ulrich Bruchmann ins Thema ein: Der Experte vom Bundeswirtschaftsministerium beleuchtet sowohl die Transformation des Energiesystems als auch die dafür notwendigen Aktivitäten der Stadtwerke.

Danach stellt Anne Hagemeier vom Fraunhofer Umsicht Ergebnisse aus "Trafo SW – Transformation von Stadtwerken als wichtige Säule der Energiewende" vor. Im Zentrum des Forschungsprojektes stand die Konzeption von Modellen zur Entwicklung und Bewertung technisch-wirtschaftlicher Lösungsansätze. "Im Projekt wurden unter anderem Rahmenbedingungen und Trends, die Stadtwerke beeinflussen, unter die Lupe genommen", so die Wissenschaftlerin. Dabei sei deutlich geworden, dass sich für Stadtwerke viele neue Geschäftsbereiche auftun, in denen sie aktiv werden können.

In Impulsvorträgen kommen dann drei Stadtwerke zu Wort und gewähren Einblicke in erfolgreiche Transformationsprozesse: Katrin Stolle (Stadtwerke Karlsruhe) berichtet über Chancen durch Forschung, während Andreas Overhage (Energieversorgung Oberhausen) über eine flexible KWK-Anlage im Nahwärmenetz spricht. Götz Brühl schließlich gibt einen Überblick über verschiedene Innovationen bei den Stadtwerken Rosenheim – von Holzvergasung bis iKWK.

Im zweiten, interaktiven Teil der Veranstaltung liegt der Fokus auf dem Austausch. Heiko Huther (AGFW) und Wolfgang Köppel (DVGW-EBI) stellen den Themenverbund "Aktivierung von Stadtwerken" vor und laden die Teilnehmenden ein, Ideen und Wünsche für kommende Veranstaltungen der Reihe einzubringen und so die weiteren Schwerpunkte aktiv und praxisnah mitzugestalten.

Die Auftaktveranstaltung am 11. Mai findet online von 15 bis 16.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung   sind auf der Website der Fraunhofer-Gemeinschaft zu finden.
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 28.04.2021, 10:54 Uhr

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