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Enerige & Management > Vertrieb - Der Energieversorger ist ein Youtuber
Quelle: Pixabay
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Der Energieversorger ist ein Youtuber
Vier Kommunalunternehmen schaffen es in einem Social-Media-Ranking in die Top Ten. Und Youtube hat eine andere Plattform in der Beliebtheit überholt, so eine Studie.
 
In der deutschen Energiebranche ist Youtube derzeit die Social Media-Plattform mit der höchsten Verbreitung. Das geht aus der kostenpflichtigen Studie "Social Media-Performance Energieanbieter 2021" hervor, so eine Mitteilung vom 20. Januar.

Der Marketing-Analyst Research Tools untersuchte in Kooperation mit der auf Social Media spezialisierten Vico Research & Consulting die Performance von 100 Energieanbietern auf den Plattformen Facebook, Instagram, Twitter und Youtube von November 2020 bis November 2021.

Für die Autorinnen und Autoren überraschend, führt Youtube mit einem Nutzungsgrad von 96 Prozent die Beliebtheitsskala bei Energieversorgern an. Damit hat die Videoplattform die Selbstdarstellungs-Plattform Facebook überholt, die auf 90 Prozent kam. Zwei Jahre zuvor war Facebook noch am beliebtesten. Darüber hinaus ist die durchschnittliche Anzahl hochgeladener Videos pro Jahr um gut ein Drittel auf fast 22 gestiegen.

​Aufsteiger: Insta

Die bei jüngeren Userinnen und Usern beliebtere Bildplattform Instagram hat in der Rezeption durch die Energiewirtschaft deutlich zugelegt: Die Präsenz mit einem offiziellen Account steigerte sich binnen zwei Jahren um 13 Punkte auf 77 Prozent. Top-Performer sind dort:
  • Engie,
  • EWE
  • und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW).
Die WSW verfügen dabei innerhalb eines Jahres über die höchste Anzahl an Posts (Meldungen) sowie Interaktionen. Am meisten Likes (=Klicks auf den Gefällt-mir-Button) bekommt ebenfalls WSW.

Einige Großkonzerne liegen hingegen bei Youtube vorn, nämlich:
  • Eon,
  • Vattenfall
  • und Yello (EnBW).
Alle drei haben zehntausende Abonnenten. Darüber hinaus setzen sie teilweise Maßstäbe bei der Interaktionszahl.

Auf Facebook läuft am meisten

Facebook ist die Plattform mit der durchschnittlich höchsten Anzahl an Fans und Interaktionen. Im Schnitt folgen den Energieanbietern dort gut 20.000 Fans. Knapp 12.000 Reaktionen, Kommentare und Shares tragen pro Jahr zu einem lebendigen Austausch bei.

Youtube hingegen rangiert in dieser Disziplin am unteren Ende der Skala. Den Energieversorgern folgen auf dieser Plattform durchschnittlich wenig mehr als 1.000 Abonnenten, die Anzahl an Interaktionen liegt bei nur gut 500.

Im Gesamtranking über alle vier untersuchten Plattformen belegen kommunale Energieversorger vier der zehn vorderen Plätze: 
  • Stadtwerke Erfurt (SWE),
  • Stadtwerke München (SWM)
  • die WSW
  • sowie die EVM Energieversorgung Mittelrhein in Koblenz.
 

Georg Eble
Redakteur
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Freitag, 21.01.2022, 16:34 Uhr

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