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Enerige & Management > Stromnetz - Dena startet Speicherstudie
Bild: Fotolia.com, Gina Sanders
STROMNETZ:
Dena startet Speicherstudie
Die Deutsche Energieagentur (dena) will wirtschaftliche tragfähige Geschäftsmodelle finden, die gleichzeitig Flexibilitäten für das Netz bereitstellen.
 
Im Gegensatz zu bisherigen Untersuchungen soll die Studie nicht einzelne Anwendungsfälle isoliert analysieren, sondern eine Kombination verschiedener Betriebsarten. Zwar können Speicher zur Entlastung des Netzes bei zunehmender volatiler Einspeisung der erneuerbaren Energien beitragen, der reine netzdienliche Einsatz von Speichern ist kaum wirtschaftlich. Grundsätzlich stehen jedoch Unbundling-Vorschriften einem zwischen Netzbetrieb und Vermarktung der eigenen Erzeugung optimierten Speichereinsatz entgegen.

Daher will die dena neben technischen und ökonomischen auch regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigen und entsprechende Handlungsempfehlungen für deren Weiterentwicklung geben.

Ergebnisse der Studie, die den Titel „Optimierter Einsatz von Batteriespeichern für Netz- und Marktanwendungen in der Stromversorgung" (Netzflexstudie) trägt, sollen Anfang 2017 vorliegen. Sowohl Netzbetreiber als auch Energieversorger, Anlagenbauer und Anbieter von Speicherlösungen arbeiten dabei zusammen. Projektpartner sind: Amprion GmbH, Allgäuer Überlandwerk GmbH / egrid applications & consulting GmbH, Caterva GmbH, EnBW AG, Enso Netz GmbH, inetz GmbH, LEW Verteilnetze GmbH, LichtBlick SE, Mitnetz Strom GmbH, Netz Leipzig GmbH, N-Ergie AG, RWE Deutschland AG, Sonnen GmbH, enercity Netzgesellschaft mbH, Steag Netz GmbH, Thüga AG , TransnetBW GmbH, Wemag Netz GmbH, WWF Solar GmbH.
 
Die Projektseite zur Studie ist unter www.dena.de/netzflexstudie   verfügbar.
 

Fritz Wilhelm
Stellvertretender Chefredakteur
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Mittwoch, 30.03.2016, 13:43 Uhr

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