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Enerige & Management > Contracting - Dena fördert Energiespar-Projekte
Bild: Fotolia.com, Sergey Nivens
CONTRACTING:
Dena fördert Energiespar-Projekte

20 Kommunen und Bundesländer will die Deutsche Energie-Agentur (Dena) beim Energiesparen voranbringen. Geplant sind Contractingprojekte.

 

Dabei sollen von der Dena beauftragte Experten zunächst prüfen, welche Liegenschaften der öffentlichen Hand sich fürs Contracting eignen und wie groß das Einsparpotenzial ist.

Bei Vor-Ort-Terminen werden die ausgewählten Gebäude zunächst gründlich untersucht. Energie- und Wasserverbrauch spielen dabei eine Rolle, darüber hinaus der energetische Zustand der Bausubstanz sowie die Art der Nutzung. Auch die Ausschreibung und die Vergabe an den Contractingpartner begleitet die Dena, ebenso die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen und die abschließende Erfolgsbewertung.

Beim Energiesparcontracting (ESC) finanziert nicht der Eigentümer der Immobilie die Sanierungsmaßnahmen, sondern ein Dienstleister, beispielsweise der kommunale Versorger. Er ist dann auch für die Planung und Realisierung zuständig, außerdem für die Instandhaltung der neuen Technik, die Betriebsführung und die Wartung. Dafür erhält er einen Teil der eingesparten Kosten.

An dem Energiesparprojekt, das von der Dena kostenlos begleitet wird, beteiligen sich die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Landkreise Bodensee, Cuxhaven, Mecklenburgische Seenplatte, Nordsachsen, Oder-Spree und Unstrut-Hainich sowie die beiden Gemeinden Oberschleißheim und Hachenburg. Folgende Städte sind dabei: Brilon, Ettlingen, Herne, Jülich, Konstanz, Leverkusen, Pinneberg, Ratingen, Uslar und Weil der Stadt.

Von diesen 20 Bewerbern werden in einem Auswahlverfahren zehn bestimmt, die in den kommenden beiden Jahren das ganze ESC-Verfahren mit Hilfe der Dena durchlaufen. Diese Modellprojekte sollen dann auch für andere Kommunen ein Vorbild sein und zeigen, wie sich eigene Modernisierungspläne verwirklichen lassen. Außerdem soll der Prozess dazu beitragen, ESC-Know-how bei der öffentlichen Hand sowie regionalen Akteuren aufzubauen. Auch Impulse für die Verbesserung rechtlicher Rahmenbedingungen werden erwartet.

 

Günter Drewnitzky
© 2020 Energie & Management GmbH
Montag, 02.12.2019, 15:13 Uhr

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