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Enerige & Management > Gasnetz - Dämpfer für russischen Gasexport
Bild: tomas / Fotolia
GASNETZ:
Dämpfer für russischen Gasexport
Nach einem Rekordwert im vergangenen Jahr hat der russische Gaskonzern Gazprom im ersten Quartal 2019 rund 10 % weniger Gas nach Europa und in die Türkei exportiert.
 
Dementsprechend sanken die Gasexporte von Januar bis März 2019 im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres von 44,3 Mrd. m3 auf 39,8 Mrd. m3. Diese Zahlen legte Gazprom im Quartalsbericht vor. Der größte Abnehmer Deutschland bezog dabei 15,2 Mrd. m3 und somit knapp 1 Milliarde Mrd. m3 weniger Gas.

Der höchste Rückgang entfiel auf die Türkei. Mit einem Gasbezug von lediglich 4,5 Mrd. m3 gegenüber 7,9 Mrd. m3 im vergleichbaren Vorjahreszeitraum belegt die Türkei unter Gazproms Kunden jetzt wieder hinter Italien den dritten Platz. Auch Polen reduzierte seine Gasimporte aus Russland kräftig, während Österreich das Importvolumen erhöhte. 

2018 hatte Gazprom dagegen seinen Exportrekord von 2017 um 19 % auf 201 Mrd. m3 Gas weiter ausbauen können und seine Gasförderung um 5 % auf 498 Mrd. m3 Gas gesteigert.
 
 

Josefine Bollinger-Kanne
© 2020 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 16.05.2019, 13:43 Uhr

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