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Energie & Management > Marktkommentar - CO2-Preise wieder mit leichtem Plus
Quelle: E&M
Marktkommentar

CO2-Preise wieder mit leichtem Plus

Wir geben Ihnen einen tagesaktuellen Überblick über die Preisentwicklungen am Strom-, CO2- und Gasmarkt.
Strom: Uneinheitlich in enger Bandbreite hat sich der deutsche OTC-Strommarkt am Donnerstag präsentiert. Eine Ausnahme war der Day-ahead, der wegen der für den Freitag erwarteten geringeren Erneuerbaren-Einspeisung einen Sprung nach oben machte. Der Base legte um 18,75 auf 94,75 Euro/MWh zu. Der Peak gewann 47 auf 107,00 Euro/MWh. Die Stromlast soll am Freitag zwar geringer ausfallen als am Vortag, der Preiseffekt auf den Day-ahead wurde jedoch von der verminderten Erneuerbaren-Einspeisung überkompensiert. Am langen Ende gewann das Strom-Frontjahr bis zum frühen Nachmittag dank der etwas höheren Notierungen für Gas und CO2 4,23 auf 141,51 Euro/MWh.

CO2: Der CO2-Markt hat am Berichtstag etwas zugelegt. Der Dec 23 zeigte sich gegen 13:05 Uhr mit einem Plus von 0,54 auf 90,83 Euro/Tonne. Gehandelt wurden bis zu diesem Zeitpunkt magere 7,3 Millionen Zertifikate. Das Hoch lag bei 91,33 Euro, das Tief bei 89,55 Euro. Bereits im frühen Vormittagshandel war der Dec-23-Kontrakt auf das Tageshoch geklettert. Danach aber ging es zunächst steil nach unten. Die Notierungen lagen zeitweise unter Vortagesschluss. Mit einer neuen Aufwärtsbewegung kämpfte sich der Kontrakt jedoch auf positives Terrain zurück. Widerstand befindet sich laut Redshaws bei 90,69 und 91,10 sowie 92,00 Euro. Unterstützt werden die Notierungen bei 90,00 und 89,32 sowie 87,62 Euro.

Erdgas: Die europäischen Gaspreise haben sich am Donnerstag etwas nach oben geschoben. Der Frontmonat April am niederländischen TTF gewann bis gegen 13:05 Uhr 0,55 auf 43,45 Euro/MWh. Am deutschen THE verteuerte sich der Day-ahead um 0,20 auf 43,20 Euro, während der Frontmonat 0,93 auf 44,30 Euro hinzugewann. Marktteilnehmer verweisen in erster Linie auf die Wetterprognosen als Grund für die steigenden Notierungen. Die Aussichten auf kühle Witterung in ganz Nordwesteuropa haben sich zuletzt weiter verfestigt. Unterdessen hat die Bundesnetzagentur am Donnerstag den aktuellen Speicherstand in Deutschland mit 64,15 Prozent angegeben. Das ist nur marginal weniger als am Vortag.


 

Donnerstag, 30.03.2023, 18:53 Uhr
Claus-Detlef Gromann
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CO2-Preise wieder mit leichtem Plus
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Strom: Uneinheitlich in enger Bandbreite hat sich der deutsche OTC-Strommarkt am Donnerstag präsentiert. Eine Ausnahme war der Day-ahead, der wegen der für den Freitag erwarteten geringeren Erneuerbaren-Einspeisung einen Sprung nach oben machte. Der Base legte um 18,75 auf 94,75 Euro/MWh zu. Der Peak gewann 47 auf 107,00 Euro/MWh. Die Stromlast soll am Freitag zwar geringer ausfallen als am Vortag, der Preiseffekt auf den Day-ahead wurde jedoch von der verminderten Erneuerbaren-Einspeisung überkompensiert. Am langen Ende gewann das Strom-Frontjahr bis zum frühen Nachmittag dank der etwas höheren Notierungen für Gas und CO2 4,23 auf 141,51 Euro/MWh.

CO2: Der CO2-Markt hat am Berichtstag etwas zugelegt. Der Dec 23 zeigte sich gegen 13:05 Uhr mit einem Plus von 0,54 auf 90,83 Euro/Tonne. Gehandelt wurden bis zu diesem Zeitpunkt magere 7,3 Millionen Zertifikate. Das Hoch lag bei 91,33 Euro, das Tief bei 89,55 Euro. Bereits im frühen Vormittagshandel war der Dec-23-Kontrakt auf das Tageshoch geklettert. Danach aber ging es zunächst steil nach unten. Die Notierungen lagen zeitweise unter Vortagesschluss. Mit einer neuen Aufwärtsbewegung kämpfte sich der Kontrakt jedoch auf positives Terrain zurück. Widerstand befindet sich laut Redshaws bei 90,69 und 91,10 sowie 92,00 Euro. Unterstützt werden die Notierungen bei 90,00 und 89,32 sowie 87,62 Euro.

Erdgas: Die europäischen Gaspreise haben sich am Donnerstag etwas nach oben geschoben. Der Frontmonat April am niederländischen TTF gewann bis gegen 13:05 Uhr 0,55 auf 43,45 Euro/MWh. Am deutschen THE verteuerte sich der Day-ahead um 0,20 auf 43,20 Euro, während der Frontmonat 0,93 auf 44,30 Euro hinzugewann. Marktteilnehmer verweisen in erster Linie auf die Wetterprognosen als Grund für die steigenden Notierungen. Die Aussichten auf kühle Witterung in ganz Nordwesteuropa haben sich zuletzt weiter verfestigt. Unterdessen hat die Bundesnetzagentur am Donnerstag den aktuellen Speicherstand in Deutschland mit 64,15 Prozent angegeben. Das ist nur marginal weniger als am Vortag.


 

Donnerstag, 30.03.2023, 18:53 Uhr
Claus-Detlef Gromann

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