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Enerige & Management > Emissionshandel - CCFD-Programm für klimafreundliche Industrie soll 2021 starten
Bild: Oliver Boehmer, Fotolia
EMISSIONSHANDEL:
CCFD-Programm für klimafreundliche Industrie soll 2021 starten
Das Pilotprogramm für Klimaschutzverträge nach dem Ansatz "Carbon Contracts for Difference" (CCFD) soll nach Aussage der Bundesregierung möglichst noch im Jahr 2021 starten.
 
Die Bundesregierung erklärte in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Grünen, dass sie im kommenden Jahr die ersten Klimaschutzverträge mit der Industrie abschließen wolle. Zuvor müssten laut Bundesregierung noch Beihilfeabstimmungen mit der EU-Kommission durchgeführt werden. Die Klimaschutzverträge sollen als "Carbon Contracts for Difference" (CCFD) die Dekarbonisierung der energieintensiven Industriezweige unterstützen.

Die Bundesregierung hatte im Juni im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie ein solches Pilotprogramm für die Stahl- und Chemieindustrie in Aussicht gestellt. Dabei sollen mit Unternehmen Verträge für die Entwicklung von klimafreundlichen Projekten geschlossen werden, wobei für eine gewisse Laufzeit ein fester CO2-Preis garantiert wird.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, wird das Pilotprogramm auf die Förderung von klima- und umweltschutzbedingten Betriebsmehrkosten (Opex) ausgerichtet sein. Die Vergabe der "Carbon Contracts for Difference" wird voraussichtlich in wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren erfolgen. Finanziert werden soll das Pilotprogramm den Angaben zufolge aus dem Sondervermögen Energie- und Klimafonds (EKF) für die Jahre 2020 bis 2023.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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