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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Bundesregierung mit E-Mobilitäts-Förderpaket
Bild: Jonas Rosenberger
ELEKTROFAHRZEUGE:
Bundesregierung mit E-Mobilitäts-Förderpaket
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität beschlossen. Profitieren sollen vor allem elektrische Dienst- und Lieferwagen.
 
Um den Absatz von Elektroautos anzukurbeln hat die Bundesregierung am 31. Juli einen neuen Gesetzentwurf eingebracht. Er sieht eine Reihe von steuerlichen Vorteilen vor. Unter anderem soll der Steuerbonus für elektrisch angetriebene Dienstwagen bis 2030 verlängert werden.

Wer ein E-Auto als Firmenwagen hat und auch privat nutzt, der profitiert seit Jahresbeginn von einer Sonderregelung: Der Prozentsatz, der vom Listenpreis des Pkw monatlich als geldwerter Vorteil zu versteuern ist, liegt bei 0,5 statt bei 1 %. Bislang sollte diese Regelung Ende 2021 auslaufen, nun könnte sie bis 2030 verlängert werden.

Ein erhoffter Effekt dabei ist, dass mehr Elektrofahrzeuge schneller auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen. Käufer, denen ein E-Neuwagen zu teuer ist, könnten dann über diesen Weg günstiger an ein Elektroauto kommen. Man wolle zudem „nachhaltige Impulse für mehr Elektromobilität setzen und eine längerfristige Planungssicherheit schaffen“, erklärt das Bundesfinanzministerium in einer Mitteilung.

Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass die Steuervorteile für Diensträder, die kostenfrei auch privat genutzt werden dürfen, ebenfalls verlängert werden. Wie bei den Dienstwagen soll die Steuerfreiheit bis Ende 2030 verlängert werden.

Von 2020 bis 2030 soll es zudem für den Kauf rein elektrischer Lieferwagen eine Sonderabschreibung geben. Den Angaben des Finanzministeriums zufolge soll diese bei 50 % der Anschaffungskosten liegen und die reguläre Abschreibung ergänzen. Voraussetzung soll sein, dass es sich um kleine und mittelgroße Lieferfahrzeuge handelt, die gewerblich genutzt werden. Das kostenfreie Aufladen der Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge im Betrieb des Arbeitgebers werde dabei steuerfrei bleiben.

Weitere Informationen und Inhalte des Gesetzespakets   finden Sie auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums.
 

Jonas Rosenberger
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Donnerstag, 01.08.2019, 14:16 Uhr

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