• Solarstrom mit den Nachbarn teilen
  • Weltweiter Primärenergieverbrauch nach Energieträger
  • Zusammenfassung der deutschen Tagesmeldungen vom 10. August
  • Gas: Aufwärtstrend geht weiter
  • Strom: CO2-Markt gibt weiter den Ton an
  • EWZ startet alpines Solarkraftwerk bereits im September
  • Bundesregierung nennt erste Eckdaten zum Wasserstoff
  • Stadtwerke München und Komm­-Energie gründen Unternehmen
  • Solarthermie kann deutlich zulegen
  • 54-Megawatt-Vorzeigeprojekt von Vensys
Enerige & Management > Kernenergie - Bundesregierung hält Gorleben weiter offen
Bild: Kai Eckert
KERNENERGIE:
Bundesregierung hält Gorleben weiter offen
Das Bundeskabinett hat am 25. März die Verlängerung der Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben beschlossen.
 
Mit dem Beschluss kann das Erkundungsbergwerk im niedersächsischen Gorleben weiter offengehalten werden. Das Kabinett folgte damit einem Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die Verlängerung der Veränderungssperre war erforderlich geworden, weil die ursprüngliche Veränderungssperre für Gorleben aus dem Jahr 2005 am 16. August 2015 außer Kraft getreten wäre. Der neuen Verordnung muss nun noch der Bundesrat zustimmen.

Die Verlängerung der Veränderungssperre sei keine Vorfestlegung auf den Standort Gorleben, bekräftigte Hendricks in einem Statement. „Ich stehe für ein neues Endlager-Suchverfahren, das transparent und ergebnisoffen ist: Kein Endlagerstandort ist gesetzt, aber auch keiner von vornherein ausgenommen“, sagte die Bundesumweltministerin. Die Auswahl solle einzig und allein nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgen, die von der Endlagerkommission erarbeitet werden. Hendricks betonte, dass die Gorleben-Veränderungssperre keine Ungleichbehandlung von Gorleben gegenüber möglichen anderen Standorten sei.
 

Kai Eckert
Redakteur
+49 (0) 4101 8692995
eMail
facebook
© 2020 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 25.03.2015, 16:59 Uhr

Mehr zum Thema