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Enerige & Management > Strom - Bundesnetzagentur will Regelenergie neu ausschreiben
Bild: Lehrer / Shutterstock
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Bundesnetzagentur will Regelenergie neu ausschreiben
Die Bundesnetzagentur hat die Konsultation zur Änderung der Ausschreibungen für die Regelenergie gestartet.
 
Als Reaktion auf die unerklärlich hohen Arbeitspreise, die im vergangenen Oktober bei der Regelenergiebeschaffung entstanden sind, will die Bonner Behörde die Zuschlagsregeln im Regelenergiemarkt neu gestalten. "Die Bundesnetzagentur schlägt die Änderungen der Ausschreibungsbedingungen für Regelenergie aufgrund der sehr hohen Arbeitspreisgebote vor. Diese haben zu den bisher höchsten Ausgleichsenergiepreisen geführt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir möchten Wettbewerb um die Arbeitspreise schaffen, für mehr Effizienz im Ausgleichs- und Regelenergiemarkt.“

Wie die Bundesnetzagentur weiter mitteilte, soll der Zuschlagsmechanismus nach den neuen Regeln neben dem Leistungspreis anteilig asuch den Arbeitspreis berücksichtigen. Damit soll Wettbewerbsdruck erzeugt werden, heißt es aus Bonn. "Der Leistungspreis wird dem Anbieter von Regelenergie für die gesicherte Vorhaltung der Erzeugungs- oder Verbrauchseinheit gezahlt, wohingegen mit dem Arbeitspreis ein tatsächlicher Einsatz vergütet wird ", so die Behörde.

Man werde die Wirksamkeit des Zuschlagsmechanismus auf die wettbewerbliche Bildung der Regelarbeitspreise analysieren und die bisher getroffenen Maßnahmen überprüfen. Die Konsultation läuft noch bis zum 21. Februar. Weitere Informationen können hier   abgerufen werden.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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