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Enerige & Management > Regulierung - Bundesnetzagentur mit Ableger in Cottbus
Quelle: Fotolia / Bertold Werkmann
REGULIERUNG:
Bundesnetzagentur mit Ableger in Cottbus
Die Regulierungsbehörde hat nun einen neuen Zentralstandort in Cottbus.
 
Seit dem 28. Oktober ist die Bundesnetzagentur mit einem neuen Zentralstandort in Cottbus präsent. Die Stadt in Brandenburg wird „damit zum viertgrößten Standort der Bundesnetzagentur deutschlandweit“, teilte die Behörde mit. 100 Mitarbeiter sind dort angesiedelt. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Stromnetzausbau, Pflege des Marktstammdatenregisters für Erzeugungsanlagen und das Thema „Recht auf schnelles Internet“.

Wie die Behörde weiter mitteilt, werden aber noch Mitarbeiter gesucht. Besonders Volljuristen für die Bereiche Energie und Telekommunikation würden benötigt. Bewerbungen von Fachleuten mit Schwerpunkt Raum- und Umweltplanung für den Stromnetzausbau seien ebenfalls gewünscht.

In Cottbus sollen künftig beim Stromnetzausbau die Planungs- und Genehmigungsverfahren für neue Stromtrassen durchgeführt werden. Weiterhin werden dort die Mitarbeiter das Marktstammdatenregister mit seinen über zwei Millionen Stromerzeugungsanlagen aktualisieren und kontrollieren.

Eine weitere Aufgabe wird laut Bundesnetzagentur sein, die Grundversorgung mit schnellem Internet in Deutschland zu verbessern. Die Behörde wolle dazu konkrete Mindestbandbreiten festlegen. Grundlage ist das neue Telekommunikationsgesetz, das zum 1. Dezember 2021 in Kraft tritt.

„Mit unserem neuen Standort in Cottbus tragen wir dazu bei, Zukunftsthemen in einer Region mitzugestalten, die von den Herausforderungen des Strukturwandels besonders betroffen ist“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

„Die Ansiedlung der Bundesnetzagentur ist für die Stadt Cottbus wie auch die Region ein Gewinn. Von hier aus wird weiter am Fortschritt von Energiewende und Digitalisierung gearbeitet, so Jörg Steinbach (SPD), Wirtschaftsminister in Brandenburg.
 

Stefan Sagmeister
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Donnerstag, 28.10.2021, 14:09 Uhr

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