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Enerige & Management > Mini-BHKW - Brennstoffzellen-Offensive gestartet
Bild: E&M
MINI-BHKW:
Brennstoffzellen-Offensive gestartet
Thermondo will Brennstoffzellenheizungen in Serie installieren. Eigentümer von Wohngebäuden erhalten beim Kauf einer Brennstoffzellen-Heizung einen Zuschuss von der Bundesregierung.
 
Bisher hat der Dienstleister Thermondo nach eigenen Angaben 130 Geräte verkauft. Für 2017 ist die Installation von 1 000 Geräten geplant, die der Hersteller Elcore produziert. Das Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerk (BHKW) Elcore 2400 ist wegen seiner Größe insbesondere für Ein-und Zweifamilienhäuser geeignet. Die Wärmeleistung des BHKW beträgt 700 W. Zusätzlich generiert es eine elektrische Leistung von 300 W.

Durch die Zusammenarbeit mit Elcore wolle Thermondo Hauseigentümern bundesweit die Möglichkeit zur autarken und effizienten Energieproduktion eröffnen, so Philipp Pausder, Co-Gründer und Geschäftsführer der Thermondo GmbH. "Die Brennstoffzelle ist eine längst marktreife und eine der zukunftsträchtigsten Technologien am Markt."

Im Rahmen eines Feldtests, der die letzten sieben Jahre beanspruchte, wurden jedoch nur 1 000 derartige Heizungen eingebaut.Durch eine Anhebung der Zuschüsse der Bundesregierung soll die Zahl gesteigert werden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) fördert den Einbau von Mini-KWK-Anlagen. Laut Thermondo liegt der aktuelle Zuschuss für den Einbau einer Elcore 2400 bei 3 500 Euro. Für Mitte August sei eine Erhöhung der Beträge geplant. Das Bundeswirtschaftsministerium hat zum 1. August bereits ein neues Förderprogramm für Brennstoffzellen-BHKW, die als Heizanlage eingesetzt werden, gestartet. Die Zahlungen sollen nach Angaben des Ministeriums als Zuschuss mit einem Grundbetrag von 5 700 Euro und einem zusätzlichen leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 W elektrische Leistung erfolgen und mit Zulagen nach dem KWK-Gesetz kombinierbar sein.
 

Sarah Gmell
© 2020 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 10.08.2016, 15:25 Uhr

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