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Enerige & Management > Metering Days - Bitkom will mehr Tempo beim intelligenten Messwesen
Bild: Shutterstock, Krunja
METERING DAYS:
Bitkom will mehr Tempo beim intelligenten Messwesen
Der Verband der digitalen Wirtschaft hat in einer Mitteilung vor einer Überregulierung gewarnt und die rasche Einführung neuer Dienste angemahnt.
 
Bitkom betont, die sogenannte CLS-Schnittstelle – das Akronym steht für Controllable Local Systems – sei eine geeignete Schnittstelle für den Datenaustausch eines Smart Meter Gateways mit anderen Komponenten in einem Smart Grid. Der CLS-Kanal ermögliche einen Datenaustausch über eine besonders sichere Verschlüsselung. „Zugleich besteht durch die Definition einer Schnittstelle keine Notwendigkeit, den Prozess des Datenaustauschs im Detail technisch und organisatorisch zu definieren“, sagt Robert Spanheimer. Denn die Regulierung des intelligenten Messwesens, so fürchtet der Bereichsleiter Energie bei Bitkom, könnte ansonsten ein Hemmschuh für Innovationen werden.

„Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen“, so Spanheimer. Gleichzeitig stehe allerdings außer Frage, dass verbindliche Standards und maximale Sicherheit unerlässlich seien. Dennoch müsse jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter erschlossen werden.

Intelligente Messsysteme sind die Grundlage zahlreicher datenbasierter Mehrwertdienste, die auf die Netzintegration der erneuerbaren Energien und auf Smart-Home-Anwendungen abzielen.

In diesem Zusammenhang verweist der Verband auf eine repräsentative telefonische Umfrage von Bitkom Research unter 1 003 Bundesbürgern ab 16 Jahren, die auf eine große Bereitschaft in der Bevölkerung schließen lasse, SmartMeter zu nutzen. Demnach würden zwei Drittel der Bundesbürger Geräte wie Heizungen oder Kühlgeräte netzdienlich und ressourcenschonend steuern lassen.
 

Fritz Wilhelm
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