• Gashändler: Es kommt etwas Nervosität zurück
  • Regierung: THE hatte keine Kompetenzen im Gas-Terminmarkt
  • Lieferantenwechsel während Preisbremsen ohne EDIFACT
  • Ein Plan für den Wärmeplan
  • Rechnungshof: EU überwacht Strombinnenmarkt mangelhaft
  • Mit der Politprominenz das große Rad der Energiewende drehen
  • Leag und HH2E wollen Wasserstoff-Projekte verknüpfen
  • Neue Methanol-Brennstoffzelle am Markt
  • Deutschlands größter Gasspeicher speichert wieder aus
  • Wasserstoff ins einzige Steinkohle-Kraftwerk Ostdeutschlands
POLITIK :
Biden: Russland darf Energie nicht als Waffe nutzen
Vor dem Hintergrund des Streits mit Deutschland um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 hat US-Präsident Joe Biden Russland davor gewarnt, Energie-Exporte als Waffe zu nutzen.
 
Das "darf nicht zugelassen werden", sagte Biden am Donnerstag nach Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Washington. Die Kanzlerin "und ich teilen diese Überzeugung voll und ganz".
Bei Nord Stream 2 "haben wir unterschiedliche Einschätzungen", räumte Merkel ihrerseits ein. Aber "die Ukraine bleibt ein Transitland für Erdgas". Deutschland werde "aktiv auch handeln", sollte Russland dieses Recht nicht respektieren.
Nord Stream 2 soll russisches Erdgas nach Deutschland transportieren. Die inzwischen fast fertiggestellte Pipeline sorgt bereits seit Jahren für Spannungen sowohl in Europa als auch zwischen Berlin und Washington. Biden steht dem Projekt äußerst kritisch gegenüber. Die USA befürchten eine stärkere Abhängigkeit Europas von russischem Gas und wirtschaftlichen Schaden für die traditionellen Transitländer für russisches Gas, allen voran für die Ukraine.
 
 

Marie Pfefferkorn
© 2023 Energie & Management GmbH
Sonntag, 04.07.2021, 10:54 Uhr

Mehr zum Thema