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Energie & Management > Umfrage - Besorgnis ohne Konsequenzen
Quelle: Pixabay / Kosta
Umfrage

Besorgnis ohne Konsequenzen

Vier von fünf Befragten einer Eon-Umfrage wünschen sich mehr Unabhängigkeit von Energieimporten. Sorgen machen sich fast alle − private Konsequenzen zieht aber bislang kaum jemand.
Neun von zehn Deutschen erwarten steigende Energiepreise infolge des Krieges im Nahen Osten, 70 Prozent befürchten sogar Versorgungsenpässe bei fossilen Energieträgern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Energieversorgers Eon durchgeführt hat. 

Trotz der pessimistischen Perspektive hat die Mehrheit der Befragten einer Mitteilung von Eon zufolge bislang privat keine Konsequenzen gezogen: Mehr als die Hälfte der Deutschen habe angegeben, seinen Energieverbrauch nicht eingeschränkt zu haben. Auch die Motivation zum Wechsel zur E-Mobilität wird bislang nur wenig befördert: Nur etwa ein Fünftel der Fahrer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor denke verstärkt über den Umstieg auf ein Elektroauto nach. Und unter Hausbesitzern mit Gas- oder Ölheizung habe nur weniger als ein Drittel eine erhöhte Bereitschaft gezeigt, auf eine Wärmepumpe umzusteigen. 

Anders sieht es allerdings mit Blick auf strukturelle Veränderungen der Energiewirtschaft aus. Vier von fünf Befragten sprechen sich Eon zufolge für eine stärkere Unabhängigkeit Deutschlands von Energieimporten aus. Mehr als die Hälfte sieht in einer beschleunigten Energiewende einen zentralen Hebel, um diese Abhängigkeit zu reduzieren. 

Grundlage der Ergebnisse ist eine Befragung des Marktforschungsinstituts Civey. Befragt wurden 5.000 Personen aus der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren sowie jeweils 2.500 Autofahrer ohne Elektroantrieb und 2.500 Hausbesitzer ohne Wärmepumpe. Die Ergebnisse wurden gewichtet und weisen eine statistische Fehlertoleranz von 2,7 bis 3,9 Prozentpunkten auf. 

Mittwoch, 8.04.2026, 09:05 Uhr
Katia Meyer-Tien
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Quelle: Pixabay / Kosta
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Besorgnis ohne Konsequenzen
Vier von fünf Befragten einer Eon-Umfrage wünschen sich mehr Unabhängigkeit von Energieimporten. Sorgen machen sich fast alle − private Konsequenzen zieht aber bislang kaum jemand.
Neun von zehn Deutschen erwarten steigende Energiepreise infolge des Krieges im Nahen Osten, 70 Prozent befürchten sogar Versorgungsenpässe bei fossilen Energieträgern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Energieversorgers Eon durchgeführt hat. 

Trotz der pessimistischen Perspektive hat die Mehrheit der Befragten einer Mitteilung von Eon zufolge bislang privat keine Konsequenzen gezogen: Mehr als die Hälfte der Deutschen habe angegeben, seinen Energieverbrauch nicht eingeschränkt zu haben. Auch die Motivation zum Wechsel zur E-Mobilität wird bislang nur wenig befördert: Nur etwa ein Fünftel der Fahrer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor denke verstärkt über den Umstieg auf ein Elektroauto nach. Und unter Hausbesitzern mit Gas- oder Ölheizung habe nur weniger als ein Drittel eine erhöhte Bereitschaft gezeigt, auf eine Wärmepumpe umzusteigen. 

Anders sieht es allerdings mit Blick auf strukturelle Veränderungen der Energiewirtschaft aus. Vier von fünf Befragten sprechen sich Eon zufolge für eine stärkere Unabhängigkeit Deutschlands von Energieimporten aus. Mehr als die Hälfte sieht in einer beschleunigten Energiewende einen zentralen Hebel, um diese Abhängigkeit zu reduzieren. 

Grundlage der Ergebnisse ist eine Befragung des Marktforschungsinstituts Civey. Befragt wurden 5.000 Personen aus der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren sowie jeweils 2.500 Autofahrer ohne Elektroantrieb und 2.500 Hausbesitzer ohne Wärmepumpe. Die Ergebnisse wurden gewichtet und weisen eine statistische Fehlertoleranz von 2,7 bis 3,9 Prozentpunkten auf. 

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Katia Meyer-Tien

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