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Enerige & Management > Brennstoffzelle - Beratung für Brennstoffzellenheizungen
Bild: PEM-Brennstoffzelle, E&M
BRENNSTOFFZELLE:
Beratung für Brennstoffzellenheizungen
Die hessische „LandesEnergieAgentur“ (LEA) hat eine Informations- und Beratungskampagne für Brennstoffzellenheizungen in Wohn- und Gewerbebauten gestartet.
 
Die LEA übernimmt im Auftrag der Landesregierung zentrale Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes. Mit der jetzt gestarteten Beratungskampagne informiert die Energieagentur Verbraucher und potenzielle gewerbliche Nutzer über die Technologie der Brennstoffzelle, über das aktuelle Förderangebot sowie über die Praxis des Anlagenbetriebs.
 
Dabei können nach Angaben der LEA Interessierte eine Checkliste ausfüllen und an die Agentur schicken. Danach erhalten sie eine Ersteinschätzung, ob sich das jeweilige Objekt für eine Brennstoffzellenheizung eignet und wie die weiteren Schritte in Richtung Realisierung aussehen können.
 
Karsten McGovern, Leiter der Landes Energie Agentur, verweist bei der Vorstellung des Beratungsangebots auf das bestehende KfW-Förderprogramm des Bundes. Das Programm 433 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ unterstützt den Einbau von Brennstoffzellenheizungen sowohl für private Verbraucher wie für gewerbliche Anwender und Kommunen. Die Zuschusshöhe beträgt zwischen 7 050 und 28 200 Euro, abhängig von der elektrischen Leistung. Der Zuschuss setzt sich zusammen aus einem festen Sockelbetrag und einer leistungsabhängigen Komponente je angefangenen 100 Watt.
 
„Bis Anfang 2019 wurden über das KfW-Programm 433 deutschlandweit über 5 000 Brennstoffzellenheizungen gefördert. Diese positive Entwicklung möchten wir in Hessen unterstützen, um die Brennstoffzelle fest am Markt für Heizungssysteme zu etablieren“, so McGovern.
 
 

Armin Müller
Redakteur
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Donnerstag, 16.05.2019, 15:59 Uhr

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