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Enerige & Management > Strom - BDEW rät zu LED-Weihnachtsbeleuchtung
Quelle: Fotolia / galaxy67
STROM:
BDEW rät zu LED-Weihnachtsbeleuchtung
Der BDEW rät dazu, für die Weihnachtsbeleuchtung LED-Lichterketten zu verwenden. Sie brauchen nur einen Bruchteil des Stroms von Glühlampen.
 
Glühlampen benötigen, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, im Durchschnitt zehnmal mehr Strom als LED-Lichterketten, heißt es in einer Mitteilung des. Eine handelsübliche Lichterkette mit 100 Glühlampen hat danach eine Leistung von rund 34 Watt. Bei einer LED-Lichterkette gleicher Länge hingegen sind es nur etwa 3,5 Watt.

Das macht sich langfristig auch auf der Stromrechnung bemerkbar: Brennt die Lichterkette zwei Monate lang jeden Tag acht Stunden, verbraucht die Glühbirnen-Lichterkette 16,6 kWh Strom. Das entspricht Kosten von 4,81 Euro auf Grundlage eines durchschnittlichen Arbeitsstrompreises von rund 29 ct/kWh. Die LED-Lichterkette hingegen benötigt im gleichen Zeitraum nur 1,7 kWh, wofür 0,49 Euro zu zahlen sind – eine Ersparnis von 4,32 Euro.

Zum Vergleich: Mit dem eingesparten Strom ließen sich rund 1000 Tassen Kaffee kochen, 15 Mittagessen für vier Personen auf einem Elektroherd zubereiten oder 7,5 Stunden mit einem Dampfbügeleisen bügeln. Der Grund für die Stromersparnis: LED-Lampen sind deutlich effizienter als Glühlampen. Während die nur etwa fünf Prozent der verbrauchten Energie in Licht umsetzten und der Rest als Wärme verloren geht, werden bei LEDs bis zu 99 Prozent in Licht umgesetzt. Darüber hinaus haben sie eine deutlich höhere Lebensdauer.

Gleichzeitig warnt der Verband vor billigen Lichterketten unbekannter Herkunft, die nicht den europäischen Sicherheitsvorschriften entsprechen. Hier drohten Kurzschlüsse oder Brände. Deshalb sollte beim Kauf auf die anerkannten Prüfsiegel GS- beziehungsweise VDE-Zeichen geachtet werden.

Auf den Gesamtstromverbrauch in der Weihnachtszeit haben Lichterketten nach Angaben des BDEW keinen messbaren Einfluss. Grundsätzlich gehe der Stromverbrauch im Dezember zurück, da die Sektoren Industrie, Handel und Dienstleistungen über die Weihnachtstage stillstehen.
 
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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Dienstag, 07.12.2021, 14:36 Uhr

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