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Bild: babimu / Fotolia
ELEKTROFAHRZEUGE:
Bayernwerk kappt Lastspitzen mit E-Autos
Bayernwerk Netz und die BMW Group haben mit weiteren Partnern das Forschungsprojekt „Bidirektionales Lademanagement“ gestartet.
 
In einem ganzheitlichen Ansatz sollen in dem Projekt des Bayernwerks Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Stromnetze so miteinander verknüpft werden, dass eine möglichst umfassende Nutzung von regenerativ erzeugter Energie gefördert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gesteigert wird, teilt der Netzbetreiber mit.

Fördergelder kommen vom Bundesenergieministerium. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Ab 2021 sollen die ersten 50 BMW i3 mit rückspeisefähiger Ladetechnologie ein Jahr lang im Bayernwerk-Netzgebiet erprobt werden – etwa, um damit Lastspitzen im Netz zu kappen.

Projektleiter Frank Wirtz: „Die Fähigkeit zum bidirektionalen Laden ermöglicht es Elektrofahrzeugen, beim Anschluss an eine dafür ausgelegte Ladestation oder Wallbox nicht nur elektrische Energie in die Hochvoltbatterie einzuspeichern, sondern auch in umgekehrter Richtung wieder an das Stromnetz oder den heimischen Haushalt abzugeben. Die Batterien der E-Fahrzeuge werden so zu mobilen Energiespeichern, die bei Bedarf auch Strom zurückspeisen können.“ Mit einem kontinuierlich wachsenden Bestand an E-Autos wachse auch die Notwendigkeit, die „Energieflüsse intelligent zu steuern, um Strom aus erneuerbaren Quellen optimal nutzen zu können“, schreibt das Bayernwerk.

Weitere Partner des Forschungsprojekts sind der Übertragungsnetzbetreiber Tennet, die Kostal Industrie Elektrik GmbH, die Forschungsstelle für Energiewirtschaft und die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH sowie das Karlsruher Institut für Technologie sowie die Universität Passau. Träger des Pilotprojekts ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
 

Jonas Rosenberger
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