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Enerige & Management > F&E - Bayern treibt die Batterieforschung voran
Bild: alphaspirit / Fotolia
F&E:
Bayern treibt die Batterieforschung voran
Um den Rückstand Deutschlands in der Batterietechnik aufzuholen, investiert Bayern 25 Mio. Euro in das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (Baybatt), das jetzt eröffnet wurde.
 

 

Bayerns Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU) eröffnete das Baybatt.
Foto: Uni Bayreuth / Peter Kolb


„Baybatt soll Brücken bauen zwischen den Forschungseinrichtungen zu Batteriematerialien und den ingenieurwissenschaftlichen Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen großer Automobil- und Gerätehersteller, die an den Komplettsystemen arbeiten“, sagte Bayerns Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU) zur Eröffnung des Bayerische Zentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth.

Laut einer Mitteilung der Universität will die Staatsregierung im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans 25 Mio. Euro in den Aufbau des Zentrums investieren und im Endausbau 114 neue Stellen an der Universität Bayreuth schaffen, darunter zwölf Professuren.

Baybatt wird sich der gesamten Wertschöpfungskette von Batterien widmen, vom Material über intelligente Systeme und vernetzte Speicher bis hin zur Batteriesicherheit. Beteiligt sind Wissenschaftler der Bereiche
Physik, Chemie, Wirtschaftsinformatik und Ingenieurwissenschaften. 

Das Zentrum hat vier wissenschaftliche Schwerpunkte: Sichere High-Performance-Materialien; Grenzflächenphänomene und Transportprozesse, intelligente Batterien udn vernetzte Batteriespeicher.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die informationstechnische und wirtschaftliche Einbettung vernetzter Batteriespeicher in komplette Energiesysteme.

 

Peter Koller
Redakteur
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Freitag, 07.09.2018, 13:03 Uhr

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